Verbindlichkeit der Menschenrechte für transnationale Unternehmen: TNCs: Global Players oder Global Accountable Players?

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GRIN Verlag, 2008 - 96 pages
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Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Sonstiges, Note: keine, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Transnationalisierungsprozess, der eines der wesentlichen Merkmale der Globalisierung darstellt, charakterisiert sich durch die Entstehung von Akteuren einer ganz anderen Natur in den internationalen Beziehungen. Diese neuen Akteure kennzeichnen sich dadurch, dass sich ihre Tatigkeit der klassischen bzw. konventionellen" staatlichen Kontrolle entzieht. Unter diesen neuen Akteuren kommt den transnationalen Unternehmen (TNCs) eine besondere Bedeutung zu. Und zwar deshalb, weil die TNCs mit der verstarkten Deregulierung der Markte und der Liberalisierung der Handelsbeziehungen seit den 80er und 90er Jahren zu Zentralakteuren der internationalen Beziehungen geworden sind. Die TNCs sind multinationale Konzerne, deren Transaktionen von globalem Ausmass sind und deren Tatigkeiten einen nicht-territorial eingeschrankten Charakter besitzen. Sie werden deswegen zu Recht als Global Players bezeichnet. Die weltweit orientierte Tatigkeit der TNCs wird in den meisten Fallen anhand einer von Staaten unabhangigen Unternehmensstrategie getrieben. Obwohl die Tatigkeit der TNCs ernsthafte Trumpfe bezuglich der globalen Wirtschafts- bzw. Finanzbeziehungen aufweisen, kann die Tatsache, dass diese Tatigkeit eine der wichtigsten Herausforderungen fur die internationale Gemeinschaft darstellt, keineswegs verschleiert werden. Diese Tatigkeit reprasentiere sogar die grosste Herausforderung sowohl fur die Souveranitat der Nationalstaaten als auch fur die internationalen Organisationen. In diesem Zusammenhang diagnostizierte Daniel Thurer die Existenz einer gewissen Grauzone zwischen internationalem und nationalem Recht. Diese Herausforderungen betreffen namlich die Verbindlichkeit der Menschenrechte fur die TNCs. Oftmals wird die Tatigkeit der TNCs wegen Menschenrechtsverletzungen, Ausbeutung bzw. menschenunwurdiger
 

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Contents

Einführung
6
2 Erschwerte Durchsetzung der Verbindlichkeit
17
3 Lösungen zur Stärkung der Verbindlichkeit der Menschenrechte
26
Schlussbetrachtung
32
Literatur
35
Copyright

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Common terms and phrases

AEMR Akteure der internationalen akteursbezogenen Hindernisse Anerkennung der TNCs Areva Außenpolitik Außenwirtschaftspolitik Durchsetzung der Verbindlichkeit Effektivität Emmerich-Fritsche Entwicklungs erweist Gerichten Global Accountable Players Global Compact Global Players Globalisierung good governance Greenpeace Grundrechte Hard Law Hard Law-Instrumente Industrieländer Initiativen innerstaatliche Rechts Internationale Pakt internationalen Beziehungen IPbpR IPwskR ius cogens-Normen John Ruggie-Bericht Konstitutionalisierung im Völkerrecht Kontrolle der Tätigkeit Korruption kulturelle Rechte Law und Soft Lösungen zur Verbindlichkeit mangelhafte Rechtssystem Menschenrechte für TNCs Menschenrechte für transnationale multinationale Nationalstaaten Nicht-Anerkennung der TNCs nichtbindende Charakter nigrische OECD OECD-Leitsätze Pakt über wirtschaftliche Prinzip Rechte von 1966 Respektierung Schutz Schwellenländer Selbstverpflichtung der TNCs Soft Law sowie Hobe/Kimminich 2004 soziale und kulturelle Stärkung der Selbstverpflichtung Stärkung der Verbindlichkeit Strohscheidt 2005 Tätigkeit der TNCs TNCs als Völkerrechtssubjekte transnationale Unternehmen TNCs Tuareg Überwindung der Unterscheidung UN-Charta UN-Empfehlungen UN-Normen Unterscheidung zwischen Hard Verbindlichkeit der Menschenrechte Vereinten Nationen Verhältnis zwischen völkerrechtlichem Verletzungen Völkergewohnheitsrechts völkerrechtliche Verträge völkerrechtlichem und innerstaatlichem völkerrechtsspezifischen Problemsfelder Wirtschaftsglobalisierung

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