Verbot der Marktpreismanipulation

Front Cover
GRIN Verlag, 2010 - 84 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 2,3, Universitat Siegen (Lehrstuhl fur Burgerliches Recht und Wirtschaftsrecht ), Veranstaltung: Seminar Bank- und kapitalmarktrecht, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: grosser Rand links, Abstract: 1. Teil: Einleitung Es sollte eine der grossten Akquisitionen der deutschen Geschichte werden - doch am Ende scheiterte der Versuch der Porsche Auto-mobil Holding SE den grossten deutschen Automobilbauer, die Volkswagen AG, zu ubernehmen. Infolgedessen kam es vermehrt zu Klagen von Fondsgesellschaften und andere Klagern, die Por-sche Kurs- und Marktpreismanipulation1 i. S. d. 20a WpHG vor-warfen.2 Ahnlich erging es dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der IKB Stefan Ortseifen. Er wurde aufgrund des Vorwurfs der Tauschung der Anleger und somit der Marktpreismanipulation vom Dusseldorfer Landgericht in einer vorlaufigen Entscheidung zu einer Strafe verurteilt.3 Diese beiden Beispiele zeigen, dass der Tatbestand der Markt-preismanipulation keineswegs ein Schattendasein fristet, sondern hochaktuell ist.4 Einen weiteren Beleg hierfur liefert der BaFin-Jahresbericht 2009, demzufolge die BaFin im Jahr 2009 150 Unter-suchungen wegen des Verdachts der Marktpreismanipulation ein-leitete.5 Im Jahr 2008 waren es nur 77 und im Jahr 2007 gar nur 61 waren.6 2. Teil: Historische Entwicklung, grundlegende Definitionen und Abgrenzung der Begrifflichkeiten A. Historische Entwicklung Das Verbot der Marktpreismanipulation gilt in Deutschland seit dem Jahre 1884. Seitdem hat es eine Reihe an Veranderungen er-fahren. Damals war es noch in Form des Art. 249d ADHGB gere-gelt, durch den die betrugerische Beeinflussung von Borsenkursen unter Strafe gestellt wurde.7 Im Jahre 1896 wurde die Norm verall-gemeinert und als 75 Abs. 1 in das BorsG aufgenommen.8 Im Laufe der Zeit wurde die Vorschrift mehrfach modifiziert und kon-kretisiert - blieb jedoch bis zum 21
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

20a Abs 20a WpHG 88 BörsG abgerufen Allgemeines Gem Allgemeinverfügung für Finanzdienstleistungsaufsicht Altenhain Anlegerschutz Assmann/Schneider aufgrund Aufl Ausschlusstatbestände Bankrecht und Bankwirtschaft Bankrecht WM Bankwirtschaft ZBB Berichtigungspflicht Betriebs-Berater Bewertungserhebliche Umstände Börsen Bürgers/Körber Degoutrie dolus directus Drittstaat Eichelberger EmLeFa Entgegen bestehender EU-Mitgliedsstaat falsche oder irreführende Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin Fischer zu Cramburg/Royé Fleischer Flothen FMFG FS Kümpel Fuchs Geschäft Gesetz Grüger Grundmann Handlungen Heidel Hierbei Holzborn informationsgestützten Inland Insidergeschäft Insiderinformationen irreführende Angaben irreführende Signale Jahresbericht 09 Joost/Strohn Juristische Rundschau Kapitalmarkt Kapitalmarktrecht Kindhäuser Konkretisierung des Verbotes KuMaKV Kurspflege Lock-up-Vereinbarungen MaKonV Manipulation mann/Schneider Markt Marktakteur Marktpreis eines Finanzinstruments preismanipulation Rückkaufprogramme Scalping Schmidtbleicher/Cordalis schungshandlungen Schwark sonstige Täu sonstige Täuschungshandlung sowie Subjektiver Tatbestandsmerkmal Tatsachen unrichtigen oder irreführenden Verbot der Marktmanipulation Verbot der Marktpreismanipulation Verbot ungedeckter Leerverkäufe Verbots der Kurs Verordnung zur Konkretisierung Verschweigen verständigen Anleger Viertes Finanzmarktförderungsgesetz Vogel Vorschrift Währung der Euro Wertpapierhandelsgesetz WpAIV Zeitschrift für Bankrecht Zeitschrift für Wirtschafts Zimmer/Beisken zulässige Marktpraxis

Bibliographic information