Verbraucherschutz im Internet

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GRIN Verlag, Jul 24, 2002 - Law - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / BGB AT / Schuldrecht / Sachenrecht, Note: 14 Punkte (gut), Technische Universität Dresden (Juristische Fakultät), Veranstaltung: Seminar Rechtsprobleme des Internet, Sprache: Deutsch, Abstract: Neben dem klassischen Versandhandel werden unter Einsatz neuer Kommunikationstechnologien zunehmend auch grenzüberschreitend elektronisch gestützte Käufe durch den Verbraucher getätigt. So sind die neuen Medien geeignet, jegliche Art von Waren oder Dienstleistungen kostengünstig, bequem und schnell weltweit zu vermarkten. Diese Vertriebsarten, die sich unter dem Begriff Fernabsatz fassen lassen, sind insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass Anbieter und Verbraucher sich nicht physisch begegnen und der Verbraucher die Ware oder Dienstleistung in der Regel nicht vor Vertragsschluss in Augenschein nehmen kann. Damit kommt es hier oftmals zu einem Ungleichgewicht der Verhandlungspositionen zwischen Anbieter und Verbraucher. Gerade Vertragsschlüsse im Internet werden wegen der Vielseitigkeit und Schnelligkeit des Mediums immer populärer und gewinnen daher mehr und mehr an Bedeutung. Studien sehen ein überproportionales Zuwachspotential in diesem Marktsegment voraus; allein für die Bundesrepublik wird teilweise von einem Umsatzpotential von bis zu sechzig Milliarden DM in den Bereichen des Online- und Teleshopping ausgegangen1. Zwar setzt auch der Vertragsschluss im Internet zwei übereinstimmende Willenserklärungen voraus, die etwa per E-Mail ausgetauscht werden können; die Annahme eines attraktiv ausgestalteten Vertragsangebotes per Mausklick ist jedoch alltäglich geworden. Bedenkt man, dass die Hemmschwelle zu einem solchen rechtsverbindlichen Mausklick durchaus niedriger liegt, als bei sonstigen Arten von Willenserklärungen, steht ähnlich wie beim „Haustürgeschäft“ oder „Teleshopping“ die Frage nach Verbraucherschutz im Raum. Ein solcher Verbraucherschutz müsste eine gleichwertige Verhandlungsposition zwischen Verbraucher und Unternehmer ermöglichen, damit die sich auf Verbraucherseite aus dem Fernkommunikationsmedium ergebenden Nachteile ausgeglichen werden. Einen derartigen Nachteilsausgleich findet man bereits in verschiedenen nationalen Verbraucherschutzregelungen. Hinzu kommt nun das Fernabsatzgesetz, welches in Umsetzung der von der EU verabschiedeten Fernabsatzrichtlinie2 u.a. auch den Verbraucherschutz bei Geschäften im Internet gewährleisten soll. Die vorliegende Arbeit wird sich daher mit der Frage beschäftigen, inwieweit Regelungen des Verbraucherschutzrechts bei Rechtsgeschäften im Internet Anwendung finden. [...]
 

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13a UWG 29 EGBGB 34 EGBGB Abschluss AGB-Gesetz AGBG allerdings Angebot anwendbar Anwendung des HWiG Anwendungsbereich des FernAbsG Arnold Automatenverträge Bereich Bestellung bestimmt BGBl BGH NJW BT-Drs cher daher Datenträger zur Verfügung dauerhaften Datenträger Dienstleistungen E-Mail elektronisch entsprechenden EVÜ ex nunc FARL Fernab Fernabsatzgesetz Fernabsatzrichtlinie Fernabsatzvertrag Fernkommunikationsmittel Fernunterrichtsschutzgesetz FernUSG finanzierte Geschäfte Fraglich Gesetz Gesetzesbegründung Gesetzgeber Gestaltungsrecht grundsätzlich günstigere Regelung Günstigkeitsprinzip Haftung Haustürgeschäft Haustürwiderrufsgesetz HWiG Informationspflichten des Unternehmers insbesondere insoweit Internet-Recht Kollisionsrecht Kreditgeber Kreditvertrag Leistungen lich Lieferung muss nAbsG nationalen normiert Praxis Rechtsfolgen Rechtsgeschäfts rechtzeitig Regelungen des FernAbsG Reiseverträge Richtlinie Rückabwicklung Rückgaberecht Rücksendung Rücktrittsrecht rufsrecht Sache Schutz des Verbrauchers selbständigen beruflichen Software soll Sonderanknüpfung Spezialgesetzliche Teillieferung Telefon Teleshopping Transparenzgebot TzWrG Umgehungsverbot Verbandsklage Verbrau Verbraucher günstigere Verbraucherkreditgesetz Verbraucherschutz im Internet VerbrKrG Verträgen via Internet Vertragsschluss Voraussetzungen Vorschriften Waldenberger Werbung Widerruf Widerrufsfrist Widerrufsrecht Willenserklärung www.fernabsatzgesetz.de Zahlungsaufschub Zeitpunkt Zeitschriften und Illustrierte zitiert

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