Verbraucherverträge und die ROM I-Verordnung

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GRIN Verlag, 2010 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,3, FOM Essen, Hochschule fur Oekonomie & Management gemeinnutzige GmbH, Hochschulleitung Essen fruher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem Inkrafttreten am 17. Dezember 2009 ist die Verordnung (EG) Nr. 593/2008 (sog. ROM I-VO) fur alle grenzuberschreitenden vertraglichen Schuldverhaltnisse anzuwenden. Die ROM I-VO stellt eine Modernisierung der bisherigen Regelungen dar. Die vorherigen Bestimmungen wie das Romische Ubereinkommen oder das Europaische Schuldvertrags¬ubereinkommen verfolgten bisher keinen international- privatrechtlichen, sondern nur einen binnenmarktbezogenen Ansatz und wurden ersetzt. Der Anwendungsbereich gilt fur alle vertraglichen Schuldverhaltnisse in Zivil- und Handelssachen, die nach dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der ROM I-VO geschlossen wurden. Der Vertrag muss eine Verbindung zum Recht verschiedener Staaten aufweisen. Die ROM I-VO ist in allen EU-Mitgliedsstaaten auer Danemark anwendbar. Als Verordnung muss sie von den Staaten nicht in nationales Recht umgesetzt werden. Die Auslegungskompetenz unterliegt nicht dem BGH, sondern dem EuGH. Die Wirkungsweise der ROM I-VO auf vertragliche Schuldverhaltnisse soll mit den Besonderheiten des Verbraucherschutzes betrachtet werden.
 

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Absatztätigkeit Abwahl akademische Texte Anwendungsbereich Aufenthalt des Verbrauchers Aufenthaltsland des Verbrauchers Aufl Ausländische Dienstleistungen ausländischen Markt Ausrichtung Ausübung Bearbeiter BeckEuRS Beförderungsverträge beispielsweise Besonderheiten bestehen Bestimmung BGH NJW Binnenmarkt Bürgerlichen Gesetzbuch Business Christophe Rosset Verbraucherverträge Consumer ebenfalls EGBGB erbracht EuGH BKR EUGH NJW EuGVÜ Europäischen EuZW Fernabsatz Finanzinstrumente Geschäft gewerbliche Tätigkeit gewöhnlichen Aufenthalt grenzüberschreitenden GRIN Verlag hierbei hohe Verbraucherschutzniveaus Idealservice International Internet jurisPK-BGB KARTZKE Käufer KOMMENTAR zum Bürgerlichen Land des Verbrauchers LIMBACH Martiny Rn MATUSCHE-BECKMANN MICKLITZ Mitgliedsstaaten MüKo MüKo-BGB München 2010 zitiert nationalen natürliche Person NJW-RR Pachtverträge Palandt Parteiautonomie persönlichen Voraussetzungen Privatrecht Rechtsgeschäft Rechtssprechung des EuGH Rechtswahl Rechtswahlbeschränkung Reithmann Rn.1 ff ROM I-Verordnung GRIN ROM I-VO ROTT Schutz des Verbrauchers Schutzniveau Schutzwürdigkeit schwächere Partei Staat Staudinger Unbewegliche Sachen unterfallen Unternehmer unternehmerischem Zweck Verbraucher seinen gewöhnlichen Verbraucherbegriff Verbrauchereigenschaft Verbraucherland Verbraucherrecht Verbraucherschutz VerbrGK-RL Verordnung Vertrag gem Vertrag muss vertraglichen Schuldverhältnisse Vertragspartei Vertragsschluss Vertragsseite Website Weitere Ausnahmen bilden

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