Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ein Erfolgsfaktor für Unternehmen?

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GRIN Verlag, Jul 24, 2007 - Business & Economics - 73 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 2,3, Universität Konstanz, 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie war über Jahre ein eher an den Rand geschobenes sozialpolitisches „Frauenthema“. Heute rückt es allerdings angesichts der demographischen Entwicklung zunehmend in den Mittelpunkt wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Debatten. Die wirtschaftliche Relevanz des Themas „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ haben viele Unternehmen bereits erkannt – in einer Unternehmensbefragung des IW Köln im Jahr 2006 schätzten fast drei Viertel aller Befragten (71,7 Prozent) Familienfreundlichkeit für das eigene Unternehmen als sehr wichtig oder wichtig ein. Da Unternehmen erheblichen ökonomischen Zwängen unterliegen und unter zunehmendem Kostendruck stehen, um sich auf dem Weltmarkt behaupten zu können, wird die Bereitschaft, betriebliche familienfreundliche Maßnahmen anzubieten, primär von betriebswirtschaftlichen Faktoren abhängen. Es gibt zwar auch einige Unternehmen, in denen aufgrund von sozialen Motiven und/oder gesellschaftlichem Engagement gehandelt wird, dies wird jedoch aufgrund des zunehmenden ökonomischen Drucks immer mehr eine Seltenheit. Da „der ökonomische Ansatz als Entscheidungs- und Handlungsgrundlage im Kontext von Vereinbarkeit von Beruf und Familie [..] [als] der einzige Weg zur institutionalisierten Verankerung und zur Erreichung von Nachhaltigkeit“ angesehen wird, soll in der vorliegenden Arbeit unter ökonomischen Aspekten untersucht werden, ob die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein Erfolgsfaktor für Unternehmen sein kann und wovon dies abhängt. Dabei geht es ganz konkret darum, ob sich familienfreundliche Maßnahmen für Unternehmen betriebswirtschaftlich rechnen, wobei herausgestellt wird, welche betriebswirtschaftlichen Effekte von familienfreundlichen Maßnahmen ausgehen und geprüft wird, ob der Nutzen höher sein kann als die Kosten.
 

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Akzeptanz Angebot Arbeit Arbeitnehmer Arbeitsmarkt Arbeitsplatz aufgrund Aufwand Auswirkungen Auszeit beispielsweise BERATUNGSANGEBOTE Bertelsmann Stiftung Beruf & Familie Beruf und Familie Beschäftigten besonders Betreuung Betreuungseinrichtung Betrieb betriebswirtschaftlichen Effekte BMFSFJ Czock/Knittel Deutschland Ebenda Einführung Einrichtung Einsparpotenzial Einsparungen einzelnen Maßnahmen Eltern Elternzeit enfreundlichen entsprechend Entwicklungen Erfolge familienfreundlicher Maßnahmen erhöht Erhöhung der Zeitsouveränität Ersatzkräfte Faktoren familiäre Belange familienbedingte Fluktuation familienfreundliche Personalpolitik familienfreundlichen Unternehmenspolitik familienfreundlicher Maßnahmen familienorientierte Personalpolitik Fehlzeiten Fertilitätsrate FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNGEN flexibel Flexibilisierung Fluktuation Frauen Freistellung freundliche Maßnahmen Führungskräften Gemeinnützige Hertie-Stiftung Gleitzeit größeren Handlungsfelder hohe Informations Intranet Juncke Kernarbeitszeiten Kinder Kinderbetreuung Kinderbetreuungszuschuss Know-how Kollegen Kosten und Nutzen letzter Zugriff lich MASFG Modellrechnung Möglichkeit Motivation und Zufriedenheit muss Mutterschutz Neueinstellung Notfallbetreuung Nutzen familienfreundlicher Öffnungszeiten oftmals Optimalszenario positiven Produktivität profitieren Prognos qualifizierte Mitarbeiter qualifizierten Fachkräften Realszenario Rückkehrquote Rump/Eilers Sabbatical Situation sowie Statistisches Bundesamt szenario Tabelle Teilzeit Teilzeitarbeit Telearbeit ternehmen Unternehmenskultur Unterstützung Vereinbarkeit von Beruf Vorteil Wettbewerbsfähigkeit wichtig Wiederbeschaffungskosten Wiedereingliederungskosten Wiedereinstieg Wirkungen wirtschaftlichen Zudem zunehmend zusätzlichen

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