Vereinbarkeit von Führungsverantwortung und Elternschaft

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GRIN Verlag, Oct 27, 2003 - Business & Economics - 100 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 2,0, Hochschule München (FB Betriebswirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Zeit spielt die Karriereorientierung eine wichtige Rolle. Während früher die Bereiche Beruf und Familie genau abgesteckt und getrennt waren, greifen sie heute ineinander über und führen dadurch vermehrt zu Problemen. Beide Lebensbereiche zu vereinbaren ist heutzutage das erklärte Ziel der meisten Beschäftigten. Auch Führungskräfte sind nicht mehr bereit sich nur für die Karriere, unter Verzicht auf ein erfülltes Familienleben, zu entscheiden. Sie streben deutlich die Harmonisierung von Führungsverant-wortung und Familie an. Resultieren für die meisten Beschäftigten daraus oft schon verschieden gelagerte Probleme, so trifft das auf Führungskräfte in verstärktem Maße zu. Die Problematik der Vereinbarkeit von Beruf und Familie allgemein kam erst mit dem verstärkten Drängen der Frauen in die Erwerbstätigkeit auf. Wie zu erwarten war, strebten Frauen natürlich auch ein Karriere an, so dass das Thema noch an Brisanz gewonnen hat. Zum besseren Verständnis der Problematik ist es wichtig, die Entwicklung der Sonderrolle der deutschen Mutter zu verstehen. Diese Sonderrolle gestaltet es für Frauen oft sehr schwierig beide Lebensbereiche miteinander zu vereinbaren. Ein kurzer geschichtlicher Abriss über die Entwicklung des ‚Mythos Mutterschaft’ soll hier dazu dienen, ein besseres Verständnis der daraus resultierenden Probleme und Schwierigkeiten zu ermöglichen. Barbara Vinken 1 geht davon aus, dass der Grundstein zu unserem heutigen, deutschen Mutterverständnis bereits von Martin Luther während der Reformation gelegt wurde. So definierte Luther nicht mehr die „Braut Christi“ als „gottgefälligste weibliche Existenzform, sondern die Ehefrau und Mutter“. Einen weiteren Schritt in diese Richtung wurde im 18. Jahrhundert gegangen. Erstmals gab es so etwas wie „Geschlechterpolitik“, wobei die „Institution Mutter“ idealisiert und als „Dreh- und Angelpunkt für Reformbewegungen“ klassifiziert wurde. [...]
 

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