Vergleich der Erziehungstheorien von Schleiermacher und Herbart

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GRIN Verlag, 2007 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Padagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: sehr gut, Universitat Trier (Padagogisches Seminar), Veranstaltung: Seminar Einfuhrung in das Studium der Padagogik und in das wissenschaftliche Arbeiten, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Behandelt werden im folgenden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Auszuge aus den, Padagogischen Schriften" von Schleiermacher und Herbart. Beginnend mit der jeweiligen Biographie und einer kleinen Zusammenfassung der untersuchten Texte, wird schlielich, vor allem in bezug auf die Theorien uber Erziehung, der Vergleich angegangen. Abschlieend folgt das Fazit der Untersuchung.
 

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Page 4 - Die Dignität der Praxis ist unabhängig von der Theorie; die Praxis wird nur mit der Theorie eine bewußtere.
Page 4 - Der Mensch ist ein Wesen, welches den hinreichenden Grund seiner Entwicklung vom Anfange des Lebens an bis zum Punkt der Vollendung in sich selbst trägt. Das liegt schon im Begriff des Lebens, vornehmlich in dem des geistigen, intellektuellen. Wo ein solcher Innerer Grund nicht ist, da ist auch keine Veränderung des Subjekts, oder nur Veränderung mechanischer Art.
Page 5 - Die Pädagogik ist eine rein mit der Ethik zusammenhängende, aus ihr abgeleitete angewandte Wissenschaft, der Politik koordiniert
Page 7 - ... können wir, wenn das jüngere Geschlecht nach dieser Einsicht erzogen wird und diese Einsicht auf diese Weise sich in der Masse fortbildet, dies nicht für einen Fehler der Erziehung halten, und derselben keinen Vorwurf machen wenn sie dabei beharrt; sondern es ist ein Fehler der sittlichen Einsicht. Die Erziehung ist gut und sittlich, wenn sie dem sittlichen Standpunkt der Gesellschaft entspricht.
Page 5 - ... darauf an, wie bald er dahin gebracht wird, auf die Förderung des menschlichen Berufes auf Erden mit einwirken zu können; je mehr dies beschleunigt wird, desto mehr werden die Kräfte zur Entwicklung des Geistes erregt. Dies aber schließt sich schon ganz an die allgemeine sittliche Aufgabe•); es ist das Einwirken auf das jüngere Geschlecht ein Teil der sittlichen Aufgabe, also ein rein ethischer Gegenstand.
Page 7 - Die Erziehung soll den einzelnen ausbilden in der Ähnlichkeit mit dem größeren moralischen Ganzen, dem er angehört...
Page 7 - VolkMümlichkeit immer zusammengehören, und jener das geistige repräsentirt so wie diese das physische: so müssen wir sagen, die Erziehung habe immer schon in dem einzelnen eine Bestimmtheit sowol für das ethische als auch für das physische, und eine Neigung zum Leben im Staate vorauszusezen. Was also früher als Endpunkt von uns bezeichnet worden ist, das wird hier in anderer Beziehung als Anfangspunkt gesezt.

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