Vergleich zweier portugiesischen Faustübersetzungen - "O Fausto de Goethe em Portugal"

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GRIN Verlag, 2007 - 80 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Portugiesische Sprache, Literatur, Landeskunde, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universit t Frankfurt am Main (Institut f r Romanische Sprachen und Literaturen), Veranstaltung: Neuere bersetzungstheorien, 15 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit werden zwei portugiesische bersetzungen von Goethes Faust miteinander verglichen -eine aus dem Jahr 1867, die andere von 1999. Die aus dem Bereich der historisch-deskriptiven bersetzungsforschung stammende Polysystemtheorie dient hierzu als theoretische Grundlage. In einem ersten Analyseschritt werden die Charakteristika der portugiesischen Literatur in der zweiten H lfte des 19. Jh. und gegen Ende des 20. Jh. er rtert, wobei auch die Frage nach der Rolle von bersetzungen aus anderen Sprachen allgemein behandelt wird. Im zweiten gro en Schritt der Analyse werden die beiden bersetzer, das, was sie selbst zu ihren bersetzungen sagten, und die Aufnahme ihrer Arbeiten durch die portugiesische ffentlichkeit besprochen. Der dritte Analyseschritt betrifft die bersetzungen als konkrete Texte: die Umsetzung von Goethes vielf ltiger Verssprache und der Umgang mit Namen, Anredeformen und Personenbezeichnungen. Dabei geht es allgemein um die Frage, wie beide bersetzer mit Form und Inhalt und wie sie mit der kulturellen Fremdheit des Originals in ihren jeweiligen bersetzungen umgegangen sind.
 

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Page 20 - Wer darf ihn nennen ? Und wer bekennen: Ich glaub ihn? Wer empfinden, Und sich unterwinden Zu sagen: ich glaub ihn nicht? Der Allumfasser, Der Allerhalter, Faßt und erhält er nicht Dich, mich, sich selbst? Wölbt sich der Himmel nicht dadroben? Liegt die Erde nicht hierunten fest? Und steigen freundlich blickend Ewige Sterne nicht herauf? Schau ich nicht Aug...
Page 16 - Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh' ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor!
Page 16 - Da steh ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor! Heiße Magister, heiße Doktor gar Und ziehe schon an die zehen Jahr Herauf, herab und quer und krumm Meine Schüler an der Nase herum — Und sehe, daß wir nichts wissen können! Das will mir schier das Herz verbrennen.
Page 4 - In a given literature, translations may at certain times constitute a separate subsystem, with its own characteristics and models, or be more or less fully integrated into the indigenous system; they may form part of the system's prestigious centre or remain a peripheral phenomenon; they may be used as 'primary' polemical weapons to challenge the dominant poetics, or they may shore up and reinforce the prevailing conventions.
Page 15 - ... außergewöhnlich. Da erklingen Knittelverse, Blankverse, Trimeter, Liedstrophen, Alexandriner und viele andere Versmaße. Das entspricht der inneren Weite des Werks ; denn wie vieles vereinigt es in sich: Altdeutsches und Antikes, Feierliches und Alltägliches, Magie, Gesellschaft, Politik, Liebe, Religion . . . Das geistige Klima der einzelnen Szenen, die verschiedene innere Haltung findet Ausdruck in den wechselnden Rhythmen.
Page 4 - Hermans, Theo. 1985. The Manipulation of Literature: Studies in Literary Translation. London: Croom Helm.
Page 12 - Fausto coado atraves do prisma das minhas ideias. AI vai a obra, tanto quanto em mim coube, fiel e escrupulosamente traduzida; sempre que assim foi necessario, subordinei a forma ä ideia e, ä custa deste e outros näo menos graves sacrifi'cios, espero ter conseguido ser verdadeiro, embora näo elegante.
Page 20 - Quem e que ousa A dar-lhe um nome ea afirmar se atreve: «Eu creio nele»?

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