Vergleich zwischen der Anthropologie Platons und Rudolf Steiners

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GRIN Verlag, 2007 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Padagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Veranstaltung: Tod und Unsterblichkeit in der Philosophie Platons, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Durchdenken der Welt als Objekt gewinnt mit Platon die Oberhand uber die vorsokratische Art zu denken. Diese Art, das Erzahlen von Geschichten uber die Welt, gleich dem Mythenerzahlen, ist von enormer Bildlichkeit gepragt. Im Gegensatz zu dieser ist die platonische Philosophie ein Versuch der Objektivierung der Sinneseindrucke, ein Zuruckfuhren der kosmischen Vorgange auf Ursachen, die durch die Vernunft, die im Menschen angelegt ist, erkennbar sind. Dadurch schafft Platon einen dynamischen Wissensbegriff, der das andauernde Streben des Menschen nach Einsicht beschreibt und gerade die Neuzeit bestimmt.1 Steiner beschreibt den Ubergang, der sich bereits in der Vorsokratik anbahnte, wie folgt: Mit dem [...] Fortschritt der menschlichen Entwicklung hangt zusammen, dass sich der Mensch vom Auftreten des Gedankens [...] an in ganz anderem Sinne als abgesondertes Wesen, als Seele fuhlen musste, als das fruher der Fall war. [...]. Mit dem Gedanken [...] fuhlt sich der Mensch von der Natur ausgesondert; [...]. Es entsteht immer mehr die deutliche Empfindung des Gegensatzes von Natur und Seele."2 Die beschriebene Loslosung des Menschen von der Welt hat die Entstehung der apodiktischen Wissenschaft zur Folge. Die damit einhergehende Objektivierung der Welt ermoglicht nicht nur die wissenschaftliche Betrachtung der selben, sondern stellt den Menschen zudem als ein eigenstandiges Ich dar, welches sich nun auch selbst betrachten kann. Deshalb hat sich laut Steiner der Gedanke [...] in Platon erkuhnt, nicht nur auf die Seele hinzuweisen, sondern auszudrucken, was die Seele ist, sie gewissermassen zu beschreiben."3 Ausgehend von dieser Beschreibung der Seele werde ich nunmehr im Folgenden einen Vergle
 

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2
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3
Section 3
5
Section 4
13
Section 5
20
Section 6
22
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25
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