Vergleich zwischen iberokastilischer und hispanoamerikanischer Verbalmorphosyntax

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GRIN Verlag, 2011 - 64 pages
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Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Ruhr-Universitat Bochum (Romanisches Seminar), Veranstaltung: PS "Synchronie und Diachronie der spanischen Verbalmorphosyntax," Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht einige der Besonderheiten des Hispanoamerikanischen, also des Spanischen Lateinamerikas. Hiermit ist ein ganzer Komplex sprachlicher Phanomene gemeint, die sich vom Iberokastilischen, der Hochsprache Spaniens, unterscheiden. Erst im 19. Jahrhundert begann man mit der konsequenten Erforschung dieser Besonderheiten. Unterschiede in der Sprachentwicklung lassen sich vor allem auf die Kontakte der spanischen Eroberer bzw. Missionare mit den Ureinwohnern, den Indios, zuruckfuhren. Durch den Einfluss der Indiosprachen gelangten die sogenannten Indigenismen in die spanische Superstratsprache, obwohl sich die Spanier bemuhten, die Eingeborenen notfalls mit Gewalt zur Ubernahme ihrer Sprache und Kultur zu bewegen. Das Spanische erfuhr durch die indianischen Einflusse auch so manche Bereicherung, da Bezeichnungen fur in Europa bisher unbekannte Objekte, Fruchte, Baume, Tiere usw. ubernommen wurden. Viele dieser Lehnworter sind inzwischen auch in andere europaische Sprachen ubergegangen, zum Beispiel tomate, cacao, chocolate und tabaco. Daruber hinaus gab es aber auch Einflusse anderer europaischer sowie afrikanischer Sprachen sowie innersprachliche Kontakte durch Migration bestimmter Volksgruppen von einer Region Lateinamerikas in eine andere."
 

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Das papiamento von Curaçao 19 5 Einige sprachliche Neubildungen in der Verbalflexion 21 6 Untersuchung eines lateinamerikanischen Textes 21 7...
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