Vergleich zwischen Samuel Becketts Stücken 'Warten auf Godot', 'Das letzte Band' und 'Glückliche Tage' mit besonderem Schwerpunkt auf dem Verhältnis zwischen den Personen

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universitat Augsburg, Veranstaltung: Proseminar: Vom Text zur Auffuhrung: Wirkungsasthetische Aspekte einer Theaterinszenierung, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Ich habe die drei Stucke "Warten auf Godot," "Gluckliche Tage" und "Das letzte Band" untersucht und verglichen hinsichtlich der Themen Langeweile, Dialog, Tod / Todesnahe, Erinnerungen, Entwicklungen, Zukunft, Verhaltnis zwischen den Personen., Abstract: Analyse der drei Stucke: "Warten auf Godot," "Gluckliche Tage" und "Das letzte Band" von Samuel Beckett. Die Autorin vergleicht sie hinsichtlich der Themen: Langeweile, Dialog, Tod / Todesnahe, Erinnerungen, Entwicklungen und Zukunft. Zudem untersucht sie insbesondere die Beziehungen, die zwischen den einzelnen Partnern bestehen."
 

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Page 12 - Wir trieben mitten ins Schilf und blieben stecken. Wie die Rohre sich seufzend bogen unterm Bug! Pause. Ich sank auf sie nieder, mein Gesicht in ihren Brüsten und meine Hand auf ihr. Wir lagen regungslos da. Aber unter uns bewegte sich alles und bewegte uns, sanft, auf und nieder und von einer Seite zur anderen . . . Nach Mitternacht.
Page 17 - Stachelbeerpflücken, sagte sie. Ich sagte noch einmal, ich fände es hoffnungslos und verfehlt weiterzumachen, und sie nickte, ohne ihre Augen zu öffnen. Pause Ich bat sie, mich anzuschauen, und nach einem Moment - Pause - nach einem Moment tat sie es, aber ihre Augen waren nur Schlitze, der grellen Sonne wegen. Ich beugte mich über sie, damit sie im Schatten wären, und sie öffneten sich. Pause. Leise Ließen mich ein. Pause Wir trieben mitten ins Schilf und blieben stecken.
Page 17 - Ich sagte noch einmal, ich fände es hoffnungslos und verfehlt weiterzumachen, und sie nickte, ohne ihre Augen zu öffnen. Pause Ich bat sie, mich anzuschauen, und nach einem Moment - Pause - nach einem Moment tat sie es, aber ihre Augen waren nur Schlitze, der grellen Sonne wegen. Ich beugte mich über sie, damit sie im Schatten wären, und sie öffneten sich. Pause. Leise Ließen mich ein. Pause Wir trieben mitten ins Schilf und blieben stecken. Wie die Rohre sich seufzend bogen unterm Bug! Pause...
Page 16 - Es gibt vielleicht Tage, an denen du gar nichts hörst. Pause. Aber auch Tage, an denen du antwortest. Pause. So daß ich mir jederzeit sagen kann, selbst wenn du nicht antwortest und vielleicht nichts hörst, Etwas davon wird gehört, ich rede nicht nur zu mir selbst, das heißt in die Wüste, was mir immer unerträglich war — auf die Dauer.
Page 17 - Vielleicht sind meine besten Jahre dahin. Da noch eine Aussicht auf Glück bestand. Aber ich wünsche sie nicht zurück.
Page 14 - ... Estragon: Geh du! Pozzo Ja, ja, Ihr Freund soll hingehen. Er stinkt so! Pause. Worauf wartet er? WLADIMIR zu Estragon: Worauf wartest du ? ESTRAGON Ich warte auf Godot. WLADIMIR Was soll er eigentlich machen? Pozzo Also, er soll zuerst am Strick ziehen, wobei er natürlich darauf achten muß, daß er ihm den Hals nicht zuzieht. Im allgemeinen reagiert er darauf. Wenn nicht, so soll er ihm Fußtritte geben, in den Unterleib und ins Gesicht, soviel wie möglich.
Page 16 - ... ich je so alt werde! Nein. Pause Habe ich als Knabe gesungen? Nein. Pause Habe ich je gesungen? Nein. Pause Habe gerade ein altes Jahr abgehört, blindlings herausgegriffene Streifen. Ich habe es nicht im Buch nachgeprüft, aber es muß mindestens zehn oder zwölf Jahre her sein. Zu der Zeit muß ich noch dann und wann mit Bianca in der Kedar Street gelebt haben. Gut davongekommen, mein Gott nochmal! Hoffnungslose Angelegenheit. Pause Nicht viel über sie, nur eine Verherrlichung ihrer Augen.
Page 4 - ... gehen. ESTRAGON Findest du, daß es genug ist? WLADIMIR Nein, ich würde nicht so weit gehen, zu behaupten, mit einer weichen Birne auf die Welt gekommen zu sein. Aber da liegt das Problem nicht. Pozzo Zwei Mark. WLADIMIR Wir warten. Wir langweilen uns. Er hebt seine Hand. Nein, widersprich mir nicht, wir langweilen uns zu Tode, das ist unbestreitbar. Gut. Es ergibt sich eine Ablenkung, und was machen wir? Wir lassen sie ungenützt. Los, an die Arbeit. Er geht auf Pozzo zu, bleibt stehen. Im...
Page 10 - Ich nehme diesen kleinen Spiegel, ich zersplittere ihn an einem Stein - sie tut es ich werfe ihn weg - sie wirft ihn weit hinter sich - er wird morgen wieder im Sack sein, ohne einen Sprung, um mir durch den Tag zu helfen. Pause Nein, man kann nichts tun.

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