Vergleich der Stückkostenermittlung bei Einsatz der Prozesskostenrechnung (hauptprozessorientierte Variante) und der traditionellen Vollkostenrechnung (Zuschlagskalkulation)

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GRIN Verlag, Nov 2, 2005 - Business & Economics - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Unternehmensrechnung und -besteuerung), 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenwärtig steht die Kostenrechnung vor dem Problem im Verhältnis zu den Einzelkosten absolut und relativ wachsender Gemeinkosten.1) Diese Entwicklung ist u.a. Folge des zunehmenden Einsatzes computerintegrierter Produktionssysteme (CIM) und flexibler Fertigungssysteme (FFS) als Reaktion auf zunehmenden Wettbewerb infolge der Internationalisierung der Wirtschaft und technischen Fortschritt.2) Darüber hinaus finden national und international Umschichtungen aus der Sachgüterproduktion in die Dienstleistungserstellung statt. Damit einhergehend verlagert sich der kostenintensive Personalkostenblock vom Fertigungs- zu den indirekten Leistungsbereichen, wo die Aktivitäten für Fertigungsvorbereitug, Auftragsabwicklung, Beschaffung, Vertrieb etc. zunehmen.3) Bedingt durch die beschriebene Gemeinkostenentwicklung sind in einem diversifizierten Produktionsprogramm mittels der traditionellen Vollkostenrechnung ausgewiesenen Stückkosten verzerrt. Mit dem Ziel, verursachungsgerechtere Stückkosten zu ermitteln und ein Instrument auch für strategische Entscheidungen zu schaffen, wurde die Prozess(voll)kostenrechnung entwickelt. Diese soll in einem starken Wettbewerbsumfeld z.B. für die Strategie der Kostenführerschaft detaillierte Informationen bezüglich langfristige Preisuntergrenzen liefern. Die Strategie der Produktdifferenzierung erfordert hingegen die Kenntnis der Entwicklung der Kosten indirekter Leistungsbereiche, die durch Teile-, Material- und Servicevielfalt sowie gesteigerter Produktkomplexität ansteigen.4) Inwieweit die Prozesskostenrechnung diesen Erfordernissen genügt und ob es die Zwecke einer (Vollkosten-)Kalkulation besser erfüllt als die traditionelle Vollkostenrechnung, soll in der vorliegenden Arbeit geprüft werden. Nachfolgend werden Kalkulationsverfahren auf Basis der traditionellen Vollkostenrechnung (differenzierende Zuschlagskalkulation als flexible Plankostenrechnung) und der Prozesskostenrechnung (als Plankostenrechnung), wie sie in der deutschen Literatur beschrieben wird, dargestellt und beurteilt. Aufgrund der größeren Komplexität wird letztere stärker akzentuiert. 1) Vgl. Olshagen, Ch. (1994), S. 20. 2) Vgl. Braun, S. (1999), S. 10 f. und S. 28-30. 3) Vgl. Schweitzer, M./Küpper, H.-U. (1998), S. 321. 4) Vgl. Braun, S. (1999), S. 21 f.
 

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4.1 Strategische 4.2 Nutzen voller A. G./Fischer Abbildung Abbildung Abbildung Abhängigkeit der Stückkosten Allokationseffekt Aufgrund Aufl Auftragsgröße Beispiel für Teilprozesse bereichsübergreifenden Hauptprozessen Betriebswirtschaft Branchenerfahrungen Braun Coenenberg Controlling Daher Däumler Degressionseffekt für Produkt differenzierenden Zuschlagskalkulation Division der geplanten E./Pohl Einzelkosten Elementen der Kostenrechnung ermittelt Fertigungsgemeinkosten Fixkosten flexiblen Plankostenrechnung geeignete Prozessgrößen Gemeinkosten Gemeinkostenhöhe Gemeinkostenzuschläge ges-Hauptprozesskosten Glaser Grundkonzept der Prozesskostenrechnung Hauptprozessmenge Herne und Berlin Horváth indirekten Leistungsbereichen innerbetriebliche Kalkulation gemäß Abb Kalkulation mit Prozesskosten Kalkulationsobjekte Komplexität Komplexitätseffekt Kostenarten Kostenartenrechnung Kostenstellenrechnung Kostenträger Kostenträgergemeinkosten Kostenträgerkalkulation und Einsatzfeld Kostenträgerstückrechnung Kostentreiber kurzfristige langfristige Preisuntergrenzen Leistung indirekter Bereiche lmi-Prozesse lmi-Teilprozesse Lorson M./Küpper Männel Maßgrößen Materialeinzelkosten Mengenschlüssel Methoden Michaelis Michel mittels Olshagen P./Mayer Produktionsfaktoren proportional Prozess prozessanaloge Prozessmengen prozessorientierte Kalkulation prozessorientierten Stückkostenermittlung quantifizierbar R./Torspecken Reckenfelderbäumer Remer S./Männel Schlüsselung Schweitzer Selbstkosten Selbstkostenhöhe Softwarelösungen Teilprozesse der Kostenstelle Teilprozessmenge traditionellen Vollkostenrechnung unterstellt Verrechnung verschieden Verfahren Hummel Vertreter der Prozesskostenrechnung verursachungsgerechtere voller Stückkosten Vollkosten Wertschöpfung Wiesbaden 1995 Wolfgang Hrsg Zimmermann Zuschlagssätze

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