Vergleich des psychoanalytischen Paradigmas und des lerntheoretischen Paradigmas

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GRIN Verlag, Oct 15, 2003 - Psychology - 19 pages
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Wann wird ein Verhalten als abnormal bezeichnet und wann kann es noch als normal gelten? Unter welchen begleitenden Umständen ist für uns ein Verhalten gestört? Welche Ausprägung oder welche Stärke kann ein abnormes Verhalten haben, und wann muss gestörtes Verhalten schon als psychische Krankheit bezeichnet werden? Wird ein Verhalten als gestört definiert, wenn es andere Menschen stört, den Betroffenen selber beeinträchtigt, oder wenn es nicht mehr in unser Normengefüge passt? Dies sind einige Fragen die sich schon viele Wissenschaftler gestellt haben, wenn es sich um Themen der klinischen Psychologie handelt. Doch solche Fragen lassen sich oft nur subjektiv beantworten, was der Psychologie manchmal den Ruf einbringt, keine Wissenschaft zu sein. Um dem entgegen zu wirken, haben einige Wissenschaftler Modelle entwickelt, innerhalb derer man verschiedene psychische Krankheiten und abnormes Verhalten untersuchen kann. Dadurch sollte möglich gemacht werden, abnormes Verhalten mit theoretischen Begriffen zu fassen, seine Entwicklung nachvollziehen zu können und eine entsprechende Behandlung zu finden, die eine Besserung in Aussicht stellt ( vgl. Quelle 2). Heute gibt es mehrere solcher theoretischen Modelle, die auch als Paradigmen bezeichnet werden. Die wichtigsten Paradigmen sind folgende: das physiologische Paradigma, das psychoanalytische Paradigma, lerntheoretische Paradigmen, das kognitive Paradigma und das humanistische Paradigma. Viele von ihnen wurden weiterentwickelt, neu überarbeitet oder neuen Umständen angepasst. Einige haben sich dabei so weit von dem ursprünglichen Paradigma entfernt, dass sie als selbstständiges gesehen werden. Die oben genannten Paradigmen unterscheiden sich oft sehr stark in ihren Annahmen und wiedersprechen sich zum Teil sogar. Jedoch ist es unmöglich menschliches Verhalten und Erleben nur innerhalb eines Paradigmas zu sehen, da „keines der Modelle in sich vollständig (ist )“, außerdem „... konzentriert sich (jedes) auf einen Aspekt des menschlichen Erlebens und Verhaltens, und keines kann das gesamte Spektrum des Pathologischen erklären“ ( Quelle 1, S. 33). Im Rahmen meiner Hausarbeit möchte ich mich mit dem Psychoanalytischen und dem Lerntheoretischen Paradigma beschäftigen. Dabei werde ich die wichtigsten Annahmen und Thesen beider Paradigmen besprechen, um zum Schluss beide miteinander vergleichen zu können.
 

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Contents

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III
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VI
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VIII
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XIII
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Common terms and phrases

abnormes Verhalten Abwehrmechanismen analytischen Psychotherapie Angstreaktion Art der Therapie Art des Patienten Arten von Angst Befriedigung Behandlung Behavioristen beide Paradigmen beiden Therapieformen Beurteilung des lerntheoretischen Desensibilisierung drei Instanzen Energie Entspannung entwickelt erfolgreich Erklärungen gestörten Verhaltens Erlebens und Verhaltens erogene Zone Es-Impulsen Experimenten freien Assoziation gefürchtete Objekte Geräusch gezeigt gibt Grundannahmen der Psychoanalyse Grundannahmen des lerntheoretischen innerhalb des psychoanalytischen interpretieren Kindheit klassische Psychotherapie Klassisches Konditionieren Klinische Psychologie konditionierter Stimulus Konditionierung CS Konflikte Labor lerntheoretischen Paradigmas 3.1.1 Libido Menschen Modelle Modellernen negative Verstärkung neurotische Angst neutrale Reiz Operantes Konditionieren Patienten einschränken Patienten mit unterschiedlichen Pawlow Person phallische Phase Phobie Prinzip des Gegenkonditionierens psychische Krankheiten psychischen Problemen Psychoanalyse 2.1.1 psychoanalytische Therapie psychoanalytischen Paradigmas psychosexuelle Phase Psychotherapie und Verhaltenstherapie Reaktion und Verstärkung Selbstbehauptungstraining sexueller Situationen Skinner Speichelfluss Stuttgart u.a. Symptome Thanatos theoretischen Annahmen Therapie als Erfolgskriterium Triebe Über-Ich Umwelt unbewusst unseren Vergleich des psychoanalytischen Verhaltenstherapeutischen Techniken viele wichtig zeigt der Therapeut zufolg

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