Vergleich zwischen Klatsch der Alltagskommunikation und Medienklatsch

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GRIN Verlag, Jan 7, 2007 - Language Arts & Disciplines - 22 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 2,4, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Soziales Handeln und Kommunikation , 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Klatsch ist ein Phänomen, das vielen Menschen bekannt ist. Im allgemeinen wird Klatsch als Gerede über die Privatangelegenheiten abwesender Personen verstanden, wobei die ausgetauschten Informationen oftmals eher negativ sind und nicht immer wahrheitsgemäß sein müssen. 1 Mit anderen Worten: „Klatschen heißt: anderer Leute Sünden beichten“ 2 . Ob nun der Nachbar ein Verhältnis hat oder der Lehrer beim Ladendiebstahl erwischt worden ist, es finden sich zahlreiche Themen über die in allen Gesellschaftsbereichen unabhängig von Alter oder Geschlecht geklatscht wird. Doch auch in den Massenmedien hat Klatsch und Tratsch an Bedeutung gewonnen und ist sowohl aus der Presse als auch aus Fernsehen und Internet kaum mehr wegzudenken, wobei die Betroffenen dort nicht die Nachbarn von nebenan, sondern Stars und Prominente sind. In der vorliegenden Arbeit soll nun der Klatsch im Alltag mit dem massenmedial vermittelten Klatsch verglichen werden. Dabei wird zunächst auf strukturelle Merkmale von Alltagsklatsch eingegangen und untersucht, welche Funktionen dieser für die am Klatschgespräch Beteiligten erfüllt. Die Ergebnisse sollen dann dazu dienen, strukturelle und allgemeine Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Klatsch in der Alltagskommunikation und Medienklatsch aufzudecken. Im Bereich von massenmedial vermitteltem Klatsch wird sich vor allem auf das Fernsehen bezogen, da die Klatschentwicklung bei diesem Medium zwar noch relativ jung, dafür aber sehr erfolgreich ist und die Klatschberichte über Prominente mittlerweile zum Standard im Fernsehprogramm gehören. Nachfolgend wird geklärt, was Prominente ausmacht und was die Funktionen von Berichten über deren Intimleben sind, beziehungsweise warum diese Berichte so erfolgreich sind. In einem Exkurs soll schließlich noch auf Menschen eingegangen werden, die zwar nicht prominent sind, aber trotzdem ihre Privatangelegenheiten im Fernsehen zur Schau tragen. Ob diese Berichte ebenfalls Klatsch entsprechen, kann nicht eindeutig zugeordnet werden. Da sie aber mittlerweile im Fernsehen fast genauso präsent sind wie die Berichte über Prominente und es zudem viele Parallelen gibt, wird an dieser Stelle auch darauf eingegangen.
 

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abstreiten Alltagsklatsch Alltagskommunikation Beispiel beispielsweise Beklatschten Bereich Bergmann Berichte berühmte Personen besonders bestimmte bewusst Beziehung Boulevardmagazinen eigene Identität eingegangen Exkurs Face-to-Face-Kommunikation falschen Informationen Fehlverhalten Fernsehauftritt Fernsehgesellschaft Freunde und Bekannte Funktionen von Klatsch Gemeinsamkeiten genauso gesellschaftlichen gibt Grund heißt hohe Zuschauerquoten http://visor.unibe.ch/WS01/medienthemen/Tschannen.pdf Stand 13.9.2005 Interesse am Privatleben internationale Prominente Internet intimen Informationen kennen klassische Klatschtriade Klatsch im Alltag Klatsch im Fernsehen Klatsch meistens Klatsch über Prominente Klatschakteure Klatschenden Klatschgespräch Beteiligten Klatschinformationen Klatschkommunikation Klatschrezipient Klatschverbreiter Kommunikation Landesmedienanstalt für privaten lokaler Prominenz massenmedial vermittelten Klatsch massenmedialem Klatsch Massenmedien Medien Medienkommunikation mittlerweile Möglichkeit moralisch muss der Klatschproduzent nationalen beziehungsweise internationalen negativen Sanktionen Niedersächsische Landesmedienanstalt normenkonform verhalten Öffentlichkeit zugänglich private Informationen privaten Rundfunk Hrsg Privatleben der Prominenten Privatsphäre Prominente eher prominente Menschen Prominenten als Klatschobjekt Publikum somit sowohl soziale Kontrolle sozialen Gruppe sozialen Kreis Stars und Prominente Strukturelle Merkmale Strukturmerkmale Talkshows Thiele-Dohrmann 1995 Triade unsere Unterschiede verbreitet viele Menschen weitere weitergibt Wissen wobei Zuschauer

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