Verhaltensanomalien in Den Wirtschaftswissenschaften

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GRIN Verlag, 2011 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 2,3, Universitat Stuttgart, Sprache: Deutsch, Abstract: Taglich werden Menschen mit Entscheidungssituationen konfrontiert in denen sie zwischen mehreren Optionen abwagen mussen. Gegenstand dieser Optionen konnen einfache Dinge sein wie die Auswahl von Lebensmitteln im Supermarkt aber auch langfristige wesentliche bedeutendere Entscheidungen wie der Kauf eines Hauses oder die Festlegung einer Strategie bei Investitionsentscheidungen. Nach dem okonomischen Verhaltensmodell wird unterstellt, dass die Menschen ihren Nutzen maximieren, dabei bleiben ihre Praferenzen stabil und es existieren die Marktgleichgewichte. Die bewusste Verletzung dieser Annahmen wird als Verhaltens- oder Entscheidungsanomalien bezeichnet und werden als empirisch beobachtbare (systematische) Abweichungen individuellen Urteils- und Entscheidungsverhaltens von Standardannahmen entscheidungslogischer Entwurfe und okonomischer Modelle" definiert. Die Existenz von Entscheidungsanomalien tragt dazu bei, dass sich zahlreiche verschiedene Entscheidungsmuster abbilden lassen. Ein Grund dafur ist, dass die Entscheidungstrager sich nicht stets rational entscheiden kon-nen und das schliesslich zu unterschiedlicher Praferenzordnung fuhrt. Ebenso wird die Praferenzbildung durch zahlreiche Faktoren beeinflusst, so dass es oft zu Praferenzumkehrungen kommt. Auf dieser Grundlage stellen Entscheidungsanomalien den Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit dar. Die deskriptive Entscheidungslehre erfasst einige der auftretenden Verhaltensanomalien und versucht diese mit Hilfe von Modellen mit unterschiedlichen Annahmen, Erklarungen und Handlungsempfehlungen abzubilden. Die Vielfaltigkeit der Entscheidungsanomalien macht die Abbildung von irrationalen Verhalten zu einer schwierigen Aufgabe der Forschung
 

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