Verhaltensstörungen bei Kindern und deren Ursachen

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GRIN Verlag, Dec 27, 2005 - Education - 25 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Erwachsene verbinden mit Kindern gerne Unbeschwertheit und Fröhlichkeit. Unsicherheit, Verzweiflung, Arbeits- und Lernstörungen, Depressionen, Ängste und Suchtkrankheiten gestehen sie nur Erwachsenen zu. Es ist ihnen gar nicht vorstellbar, dass auch schon Kinder unter diesen Schwierigkeiten leiden können. Sie machen sich nicht klar, dass Kinder eine Entwicklung mit dichtgedrängten Reifungsaufgaben zu bewältigen haben, die oft mit krisenhaften Zuständen verbunden sind. Kinder sind besonders sensible Menschen Sie stehen mitten im Entwicklungsprozess und befinden sich auf einer untergeordneten Position in der Welt der Erwachsenen, zum einen auf Grund ihrer Unselbstständigkeit und zum anderen gibt es in unserer Gesellschaft wenig Möglichkeiten für Kinder, ihre Interessen durchzusetzen. Sie müssen hier ihren eigenen Weg finden und nie mehr später im Leben des Menschen gibt es so viel Neues, das fasziniert, ängstigt und belastet, dennoch aber bewältigt und angeeignet werden muss, wie in den ersten 15 Lebensjahren.“ Von seinem Umfeld muss das Kind in seiner Einzigartigkeit, Individualität und Personalität gesehen werden. Es muss beachtet werden, dass das Kind in verschiedenen Systemen lebt und so muss eine ganzheitliche Betrachtung des Kindes auch Einflüsse von Familie, Verwandtschaft, Freundeskreis, Arbeitswelt, Politik, Kultur usw. berücksichtigen. Das Kind ist ein Körper-Seele -Geist-Wesen und Forschende und Handelnde, die von einem der Wirklichkeit entsprechenden ganzheitlichen Menschbild ausgehen, müssen somatische, psychische und geistige Strukturen bzw. Prozesse berücksichtigen. Ist dies nicht der Fall, so ist es nicht verwunderlich, dass auch Kinder Störungen entwickeln, die sie in ihrer Entwicklung erleben, wiedergeben, brechen oder verstärken...“ Oft ziehen sie sich auf Grund der hohen Überforderung zurück, werden „ auffällig, Schulleistungen lassen nach, (...) sie werden kontaktunfähig oder egoistisch, aufmerksamkeitsgestört oder aggressiv. „Der Zuschreibungen gibt es viele - und manchmal gewinnt man den Eindruck, als würden die Zuschreibungen zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Man schafft sich ein Konstrukt und handelt danach. Wenn man sein Kind als aggressiv bezeichnet, sieht man nur dieses Verhaltensmuster.
 

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Contents

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Common terms and phrases

3.1 Allgemeine Situation 3.3.3 Überreaktion 3.4 Das Kind 3.5 Das Kind Abweichendes Verhalten aggressives Verhalten Alleinerziehende Angst Aspekte Auffälligkeiten Aufmerksamkeit Becker-Textor/Textor Bedeutung Bedürfnisse beeinträchtigt Betreuung Beziehung daheim bleiben dissozial verhalten Ebenda emotionale Entwicklung Erwachsenen erzieherischen Erziehungsbeistandschaft familiäre Familie Familienleben Familienmitglieder Form Gefühle gestört gibt Gleichaltrigengruppe große Grund Gruppe häufig heilpädagogische Heimerziehung Heimunterbringung heute hohe Hyperaktivität intensiv Interaktion Kind verantwortlich fühlen Kinder und Jugendliche Kindergarten Kindern gegenüber kindlichen Klassenkameraden Konflikte Kontakt Leben Lebenspartner Lebensverhältnisse und Probleme Lehrer Lempp Lernstörung Link/Wieczorek machen Maßnahme meist Menschen misshandelt miteinander möchte Mögliche Verhaltensmuster muss Mutter negative Norm normal Partnerschaft Persönlichkeit psychische Störung psychosozialen Schulangst Schule Schulversagen Schwangerschaftsabbrüche schwer Schwierigkeiten ihrer Kinder sowie Soziale Gruppenarbeit sozialen Umfeld sozialer Kompetenzen Sozialpädagogische stark Störungen des Sozialverhaltens Strafe Symbiose Symptome Textor Trennung oder Scheidung Überreaktion auf Probleme Umwelt unbewusst unserer Gesellschaft Unterdrückung von Problemen Unterstützung Ursachen für Verhaltensstörungen Verhalten des Kindes Verhaltensweisen verschiedene Verständnis Viele Eltern wenig wichtigen Bezugsperson Wieczorek zumindest

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