Vermögen, Vermögensbetreuungspflichten und Vermögensschaden bei Betrug und Untreue

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GRIN Verlag, 2007 - Banking law - 78 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 11 Punkte, Universitat Osnabruck, Veranstaltung: LL.M.-Studiengang Osnabruck, 59 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung von ausgewahlten vermogensrelevanten Tatbestandsmerkmalen des Betrugs und der Untreue, genauer dem Vermogen, dem Schaden, bzw. Nachteil, sowie der Vermogensbetreuungspflicht und der korrespondierenden Pflichtverletzung. Der Schwerpunkt der Bearbeitung liegt in der ausfuhrlichen Abbildung massgeblicher Grundfragen, aber auch neuer dogmatischer Entwicklungen und in der themenbezogenen Darstellung ausgewahlter Gerichtsentscheidungen. Zum grundlegenden Verstandnis wird zunachst gezeigt, welche historische Entwicklung den Betrug und die Untreue kennzeichnet und welche systematische Stellung diese Delikte beim Vermogensschutz einnehmen. Im Folgenden wird der strafrechtliche Vermogensbegriff und Vermogensschutz im Verhaltnis zu Zivilrecht und offentlichem Recht abgegrenzt sowie die Konkurrenz des Vermogensschutzes unter diesen Rechtsgebieten dargestellt. Der Vermogensbegriff ist bei beiden Delikten identisch, um seine Definition wird jedoch seit Jahrzehnten gestritten. Des Weiteren wird der Begriff des Vermogensschadens konkretisiert und das Verhaltnis vom Vermogensschaden zur Vermogensgefahrdung dargestellt. Vor allem die praktische Handhabung der Vermogensgefahrdung ist uberaus schwierig. Dies zeigt die Auseinandersetzung mit verschiedenen Konstellationen der schadensgleichen Gefahrdung im Rahmen des Betruges. Ferner wird hier der Konstruktion des Vermogensschadens bei gegenseitigen Vertragen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Vielzahl der praktischen Beispiele fur einen solchen Eingehungs- oder Erfullungsbetrugs ist unuberschaubar. Die Voraussetzungen des Eingehungs- und Erfullungsbetrugs sind sehr differenziert und beziehen das zivilrechtliche Vertragsrecht wesentlich mit ein. Bei der Untreue liegt das bes
 

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Contents

A Einleitung
1
Besonderheiten bei der Untreue
35
Gefährdungsschaden beim Vermögensnachteil
51
Gegenseitige Verträge
52
Copyright

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Common terms and phrases

Additionsmethode AktG Akzessorietät allerdings Analogieverbot Anspruch Auslegung beide Tatbestandsalternativen beispielsweise Besonderer Teil Betreuungspflicht Betrug und Untreue BGH NJW BGH NStZ BGHR BGHSt Delikte demnach Dierlamm Eingehungsbetrug Einzelfall Erfüllungsschaden Ergebnis Fall fremde Vermögensinteressen Funds Gefährdung Gefährdungslage Gefährdungsschaden gegenseitigen Verträgen Geldwert gemäß Geschädigten Grundsätze gutgläubig gutgläubige Erwerb Hefendehl hierbei Joecks Jura juristische Kindhäuser konkreten Kriterien Kühl Küper Lackner Leistung LK Tiedemann Maiwald Maurach Missbrauchstatbestand Mitsch muss Nachteil Nelles objektiven Otto Palandt Park Zieschang Person Pflicht Pflichtverletzung Rahmen Ransiek rechtlichen Rechtsgebieten Rechtsgeschäft Rechtsprechung Saliger Samson Sch Cramer Sch Cramer/Perron Sch Lenckner Sch/Sch Schaden schadensgleichen Schünemann Schutz SK-StGB Hoyer Sofern somit StGB Strafbarkeit StraFo strafrechtlichen subjektiven Subsidiarität Tatbestand tatbestandsmäßig Tatbestandsmerkmale Täter Tathandlung Tatopfer tatsächlich Treuebruchtatbestand Tröndle Verfügungsbefugnis Vermittlungslehre Vermögensbegriff Vermögensbetreuungspflicht Vermögensdelikte Vermögensdelikte im engeren Vermögensgefährdung Vermögensgegenstand Vermögensgüter Vermögensnachteil Vermögensrechte vermögensrelevanten Vermögensschaden Vermögensstrafrechts Vermögenswert Versuchsstrafbarkeit Vodafone Vorliegen Vorschriften Vorstand Wert Wessels/Hillenkamp wirtschaftlichen Wirtschaftsstrafrecht Zivilrecht ZStW zudem

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