Vermögensschaden bei schadensgleicher Vermögensgefährdung?

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GRIN Verlag, 2009 - 84 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 13 Punkte (gut), Universitat Leipzig (Juristenfakultat, Lehrstuhl Dr. Katharina Beckemper), Veranstaltung: "Aktuelle Fragen des Strafrechts," Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Vermogensdelikte der 263 ff. StGB setzen zur Tatvollendung stets einen eingetretenen Vermogensschaden voraus. So plausibel, wie dies auf den ersten Blick erscheinen mag, so schwierig ist die dogmatische bzw. wissenschaftliche Konkretisierung. Dabei hat die notwendige Unterscheidung zwischen vermogensrelevanten und vermogensirrelevanten Gefahrdungen im heutigen Wirtschaftsverkehr, in dem zunehmend auf Kreditierungen und andere sogenannte Risikogeschafte gesetzt wird, stark zugenommen. Ublicherweise wird hier die Figur der "schadensgleichen Vermogensgefahrdung" als zulassiges und vor allem erforderliches Mittel angesehen, die Straftatbestande der 263 ff. handhabbar zu machen. Die vorliegende Arbeit untersuch nun, ob diese These haltbar ist. Ob also bereits die Gefahrdung des Vermogens einem sich schon realisierten Schaden gleichgestellt werden kann. Dies erfolgt insbesondere unter kritischer Berucksichtigung der aktuellen Rechtsprechung des BGH.
 

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