Vermittlung von Kindern und Jugendlichen aus der Notaufnahme in weiterführende sozialpädagogische Maßnahmen: am Beispiel bed by night (Hannover)

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GRIN Verlag, Aug 21, 2008 - Education - 33 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Hochschule Hannover, Veranstaltung: Projektseminar Soziale Arbeit in innerstädtischen Brennpunkten , 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch die Medienberichterstattung der letzten Jahre wurde die breite Öffentlichkeit immer wieder mit dem Thema „Straßenkinder in Deutschland“ konfrontiert. So publizierte zum Beispiel der SPIEGEL im Herbst 2000 die Straßenkarrieren der beiden Mädchen Anja, damals 15, und Jane, 17. Beide flüchteten nach Berlin und wurden heroinabhängig. Anfang dieses Jahres wurde die Story wieder aufgenommen, nachdem Jane dem Milieu entkommen war und Anja an einer Überdosis starb. „War sie nicht zu retten?“ fragte das Magazin in seiner Ausgabe vom 10. Januar 2005. (vgl. SPIEGEL 2/2005) In der vorliegenden Hausarbeit beschäftige ich mich mit der Thematik der „Vermittlung von Kindern und Jugendlichen aus der Notaufnahme in weiterführende sozialpädagogische Maßnahmen am Beispiel von bed by night.“ Ich werde dabei einen Blick auf das Klientel der Straßenkinder in Hannover und die Möglichkeiten der Vermittlung in weiterführende Einrichtungen werfen. Im Rahmen meines Studiums an der EFH Hannover nehme ich an dem Projekt 8.1 „Soziale Arbeit in innerstädtischen Brennpunkten“ teil. Zudem bin ich durch meine Tätigkeit als Nachtbereitschaft in der Einrichtung bed by night an dieser Thematik in besonderer Weise interessiert. Meine Hausarbeit ist in insgesamt sechs Kapitel unterteilt. Zunächst werde ich die wichtigsten Fachbegriffe definieren. Das erste Kapitel meiner Hausarbeit stellt das Projekt für Straßenkinder bed by night vor. Es beschreibt den Auftrag und die Ziele der Einrichtung, sowie deren konzeptionelle Umsetzung. Anschließend befasse ich mich intensiver mit dem Klientel. Es soll aufgezeigt werden, für welche Zielgruppen die Notunterkunft bed by night eine Anlaufstelle bietet. Anknüpfend daran folgt der Abschnitt über die vielfältigen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen. In den folgenden Kapiteln werden nun die Grundbedürfnisse der Klienten, sowie deren besondere Wünsche nach Veränderung ihrer momentanen Situation veranschaulicht werden. Im weiteren Verlauf der wissenschaftlichen Arbeit stelle ich die Probleme der Klienten dar. Bestimmte Schwierigkeiten und Risikofaktoren aus den unterschiedlichen Lebensbereichen sind Thema des vierten Kapitels. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit Lösungsmöglichkeiten und Ansätzen, welche die dargestellten Bedürfnisse des Klientels befriedigen sollen.
 

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4.1.3 Gesellschaftliche Veränderungen alltäglichen ambulanten Betreuung Anhang bed by night Bedürfnisse der Kinder Bedürfnisse der Klienten Befriedigung beiden Handlungsperspektiven besonders besteht bestimmte Bezugspersonen Bildungsrisiko DEUTSCHER VEREIN 2002 Dienstleistungsstelle Dienstleistungsstelle des KSD ehemalige Klienten eher einige Einrichtung bed Eltern Entscheidungsträger entsprechen Entwicklungsprobleme Faktoren Familie Familienhilfe folgenden frühkindliche Gespräch mit Sozialarbeiter Gesprächsprotokoll Großteil Handlungsperspektiven von Klienten HANSBAUER 1998 häufig Heim HEIMVERBUND 2005 HURRELMANN 2002 individuell Inobhutnahme Inobhutnahmestelle Jahren Jugendhilfe Jugendhilfeteams junge Erwachsene junge Volljährige jungen Menschen Kapitel KILB Kinder und Jugendlichen KJHG Kleinstwohngruppen Klienten und Professionellen kommen kommt Konflikte Konsequenzen und Anforderungen Minderjährigen Mitarbeiter der Einrichtung Mitwirkungspflicht Mobile Betreuung Möglichkeiten multiples Problemverhalten Nahfeld Notsituation Notunterkunft oftmals Personen Personensorgeberechtigten primären Probleme Problemlagen Schlafplatz Schutz Selbstmeldern SGB VIII sowie Sozialisationsinstanzen Stadt Hannover stationären Betreuung Straße Straßenkarrieren Student Tagestreff Therapieeinrichtungen Umfelder der Klienten Unterbringung Unterstützung verlassen Vermittlung in weiterführende weitere weiterführende Einrichtungen weiterführende sozialpädagogische Einrichtungen wieder Wohngruppen Wunsch nach Veränderung Ziele der sozialen Zielgruppe zwei

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