Versagen des "Streitschlichter-Programms" bei einem Schüler mit Lernbehinderung im GU der Grundschule: Ein verallgemeinerbares Beispiel?

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GRIN Verlag, 2007 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Padagogik - Padagogische Psychologie, Note: mit Erfolg, Universitat zu Koln (Institut fur Psychologie (EWF)), Veranstaltung: Aggression bei Schulkindern, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon beim Titel des Seminars 'Aggression bei Schulkindern' musste ich unweigerlich an Timo denken (Name geandert). Er ist zwar alles andere als ein boswilliges Kind, doch weder seine eigenen Moglichkeiten der Stressbewaltigung, noch die Methoden zum Umgang mit Konflikten in seiner Klasse scheinen fur ihn verwendbar. Als am Ende des Seminars das Thema Mediation erortert wurde, war mir endgultig klar, dass ich Timos Schwierigkeiten ihm Rahmen einer Hausarbeit darstellen wollte. Nach einem kurz gehaltenen Kapitel uber die zugrunde liegenden Bedingungen soll es in Kapitel 3 (Hauptteil) um die konkrete Situation gehen. Dies bedeutet allerdings, dass ich in dieser Arbeit weder eine ausfuhrliche Darstellung des Streitschlichter-Programms, noch eine genaue Erorterung des Gemeinsamen Unterrichts (GU) von Schuler mit und ohne Lernbehinderung geben will. Hierzu gibt es im ubrigen ausreichend Literatur, die im Anhang auszugsweise aufgefuhrt ist. Ich habe bewusst den Titel mit einer Frage enden lassen und einem der entscheiden Kapitel eine 'vorsichtige' Uberschrift gegeben: Mogliche Ursachen fur den Misserfolg. Die geschilderte Problematik entstammt dem Alltag in der Schule und ist keine gestellte Testsituation. Zudem habe ich eine feste Rolle innerhalb des Klassengefuges und bin keineswegs ein neutraler Beobachter. Meine Intention ist es, die Situation darzustellen und damit eine Basis fur Ideen zu schaffen, die Timo einen weniger aggressiven Umgang in Konfliktsituationen ermoglichen. Auerdem mochte ich die im Titel enthaltene Frage aufwerfen, ob sich der Zusammenhang zwischen Lernbehinderung einerseits und dem Versagen des Streitschlichter-Programms andererseits, v
 

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Contents

Einleitung
3
Der konkrete Fall
7
Fazit
12
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Aggression bei Schulkindern aggressiven Akademiker Akzeptiert allerdings Alltag Alternative Aspekt Aufgabe außerschulische bedeutet Bedeutung Begleitmerkmale beiden Streitschlichter Benjamin Meyerbröker Versagen bereits blöd dert Eberwein einzulassen Ende entscheiden Erfolg erst Erwachsene Etikett Lernbehinderung Fall fällt FAZIT gebrochener Stolz Gefühl vermittelt geistigen Behinderung Gemeinsamen Unterrichts geringe Frustrationstoleranz geschilderten Gesprächs gibt Grund Grundschule Grundschullehrerin Grünke Hausarbeit innerhalb der Klasse integrative Beschulung Jahre Jefferys-Duden Kapitel Kinder klar Klassengemeinschaft Konflikten Konfliktsituation Kontakte kontinuierlichen Konzentrationsschwäche kurz lässt Lehrerinnen Lehrkräfte leibliche Lernbehinderung GRIN Verlag Lernbehinderung häufig Lernbehinderung ist gebrochener lich Manske Mediation meist Menschen Misserfolg möchte möglich Nolting nutzbar Ortner Pausenhof Perspektive Problem Psychologie Punkte Randoll Referendar Schlichtung Schlichtungsgespräch schnell Schule für Lernbehinderte Schüler mit Lernbehinderung Schülerinnen und Schülern schulischen schwer Schwierigkeiten Selektion Seminar Situation sogenannte soll Sonderpädagogin spricht Streit Streitschlichter-Programms bei Lernbehinderung Thomas Titel unparteiische Unterrichtsstunde Veränderung Verhalten Verhaltensmuster Verhaltensweisen Versagen des Streitschlichter-Programms weiteren Verlauf weniger Woche wohnortnahe Integration Zudem zunächst Zwei zwingend

Popular passages

Page 6 - Jefferys-Duden hebt hervor, es sei „wichtig [...], dass alle Schüler die Möglichkeit erhalten, Schlichtung zu praktizieren, denn gerade die sozial weniger kompetenten profitieren davon am meisten und die aggressiveren verpflichten sich (indirekt), die in der Schlichtung betonten gewaltfreien Prinzipien bei eigenen Konflikten [...] anzuwenden [...] (1999, S.
Page 9 - Lernbehinderung ist gebrochener Stolz. Lernbehinderung hat mit mangelnder Intelligenz nichts zu tun. Lernbehinderung ist die Erfahrung von Isolation und Einsamkeit, aus der kein Kind sich selbst befreien kann"). 3.4 Mögliche Gründe für den Misserfolg Thomas war zunächst oft , Kunde

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