Verschiedene Kennzahlensysteme (Scorecards) im Überblick

Front Cover
GRIN Verlag, Jan 29, 2007 - Business & Economics - 19 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 2,0, European University at St. Petersburg, Veranstaltung: Controlling Projekt, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auf Kennzahlen und Kennzahlensysteme kann kein Unternehmen verzichten. Durch diese Instrumente erhält das Management die Möglichkeit, Kausalzusammenhänge sowie Ursachen und Wirkungen anderer Einflüsse zu erkennen. Die erforderlichen Daten für das Controlling stammen aus dem Rechnungswesen, d.h. der Finanzbuchhaltung sowie der Kosten- und Leistungsrechnung. Die Schwierigkeit bei der Verarbeitung der Informationen besteht in der sinnvollen und aussagefähigen Verdichtung sowie der Gegenüberstellung des Informationsmaterials. Jedoch sind Kennzahlen und Kennzahlensystem wichtig für Analysen, Prognosen, Planung, Steuerung und Kontrollen und werden außerdem herangezogen für die Frühwarnung, Früherkennung und Frühaufklärung und dienen insbesondere folgenden Funktionen: • Als Maßstab und Maßgröße, • Als Zielgröße und • Als Kontrollgröße. In Anbetracht der Komplexität sollen Kennzahlen eine Auslese von Daten aus einer Vielzahl von Aufschreibungen ermöglichen und tragen somit zur Verminderung der Unsicherheit bei der Entscheidungsfindung bei. Folgende Definition verdeutlichen die Begriffe Kennzahlen und Kennzahlensysteme: „Kennzahlen können als quantitativ ausgedrückte Informationen angesehen werden, die als bewusste Verdichtung der komplexen Realität über zahlenmäßig erfassbare betriebswirtschaftlich relevante und direkt erfassbare Sachverhalte informieren wollen“ (Krystek/Müller-Stewens 1993, S. 45). „Ein Kennzahlensystem ist als eine geordnete Gesamtheit von Kennzahlen zu verstehen, die in einer Beziehung zueinander stehen und so als Gesamtheit über einen Sachverhalt vollständig informieren“ (Horváth 1996, S. 546). Es können verschiedene Arten von Kennzahlen unterschieden werden, aber immer nach einem gängigen Muster. In Abbildung 1 wird zwischen Grundzahlen und Verhältniszahlen unterschieden (vgl. Zdrowomyslaw 2001, S. 660 ff.). • Verhältniszahlen werden weiter unterteilt in Gliederungs-, Beziehungs- und Indexzahlen. • Richtzahlen werden als besondere Kennzahlenart angesehen. • Es empfehlenswert mit Verhältniszahlen zu arbeiten, die Zusammenhänge zwischen zwei betriebswirtschaftlichen Daten widerspiegeln, denn diese sind sinnvoller und leichter zu überschauen als absolute Zahlen.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

1.1 Beispiele 1.1.2 Kennzahlensystem 1.1.3 Rentabilitäts-Liquiditäts-Kennzahlensystem 1.1.4 Balance Scorecard 1.1.4.4 Ursache-Wirkungskette Abbildung Abkürzungsverzeichnis allgemeiner Liquiditätsteil allgemeiner Rentabilitätsteil Analyse Analysekategorien Arten von Kennzahlen Aufbau der Balanced Aufl Aufwendungen Ausgewogenheit der BSC Balanced Scorecard Barrier Bedeutung von Kennzahlen Bilanz und GuV Controlling Czenskowsky/Schünemann/Zdrowomyslaw 2004 Du-Pont-System Elektronikindustrie Entstehung der Balanced Erfolg Excel Externe Feedback Finanzanlagen folgenden Frühaufklärung Grundstruktur des ZVEI-Kennzahlensystems Grundzahlen Hering/Zeiner 1995 Horvath Indexzahlen Interne Kapitalumschlag Kaplan Kaplan/Norton 1997 Kennzahlen und Kennzahlensysteme Kennzahlensystem des Zentralverbandes Kennzahlenzerlegung konnte nicht gefunden Konzept Konzeptionelle Ausgewogenheit Kosten Krystek/Müller-Stewens Kundenzufriedenheit Liquidität Messgrößen Mitarbeiter Monetäre Kennzahlen München Norton D. P. operative Ordnungssysteme Perspektiven der Balance Planung Pont Kennzahlensystem Praxis und Theorie Preißner Pyramide Reichmann 2001 Rentabilität Return on Investment Richtzahlen RL-Kennzahlensystems Sinn und Bedeutung Somit sowie Steuerung Strategien erfolgreich umsetzen Stuttgart System Umsatz Umsatzrentabilität Unternehmen Unternehmensberater Unternehmenswachstum Ursache-Wirkungs-Beziehung Ursachen und Wirkungen Verhältniszahlen Verweisquelle konnte wahrgenommene Produktvielfalt Wesentliche Vorteil wichtig Zdrowomyslaw Zentralverbandes der Elektrotechnik Ziele Zielgröße ZVEI zwei betriebswirtschaftliche

Bibliographic information