Verstädterung als Folge von Migration: Lösungsansätze für eine nachhaltige Stadtentwicklung und Verminderung städtischen Wachstums am Beispiel Nairobi

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GRIN Verlag, Jul 14, 2011 - Science - 35 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Fachhochschule Kufstein Tirol, Veranstaltung: Studiengang Internationale Wirtschaft und Management, Sprache: Deutsch, Abstract: Noch lebt der Großteil des afrikanischen Volks überwiegend in ländlichen Gebieten. Doch der Anteil der städtischen Bevölkerung nimmt seit Jahren explosionsartig zu. Insbesondere die zunehmende Landflucht trägt dazu bei, dass durch Mangel an Wohnraum und Perspektiven der Neuankömmlinge die informellen Siedlungen und die Armutsrate in den urbanen Zentren stetig wachsen. Die Behörden haben weder die finanziellen Ressourcen noch das Wissen um den Folgeerscheinungen der Verstädterung in den afrikanischen Ländern entgegenzuwirken. Ziel dieser Arbeit ist, die Problematik der Städte in den Entwicklungsländern am Beispiel Nairobi zu erfassen und Lösungswege zur Besserung der Lage auszuarbeiten. Als theoretische Grundlage wird ein Überblick über die verschiedenen Migrationsmodelle gegeben und eine Verbindung zwischen Verstädterung und Migration hergestellt. Anschließend wird auf die Beweggründe der Migration anhand der städtischen Entwicklung Nairobis und die damit verbundenen Schwierigkeiten sowie Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen eingegangen. Mögliche Lösungsansätze sind die Verminderung des Wachstums und eine nachhaltige Stadtentwicklung, welche mittels aktueller Projekte vorgestellt werden. Die historischen Entwicklungen zeigen, dass die großen Bevölkerungsansammlungen, welche die heutigen Metropolen in Afrika bilden, erst in der Kolonialzeit durch die Arbeitsmigration entstanden sind und rural-urbane Migration, entgegen der gängigen Theorien, oft nicht aus freien Stücken erfolgt. Lösungsansätze sollten berücksichtigen, dass in erster Linie die Armut in den Entwicklungsländern bekämpft werden muss um das soziale Gleichgewicht wieder herzustellen. Finanzielle und organisatorische Hilfe der Industrieländer, NGOs und der Weltbank ist unerlässlich, kann aber nur in Zusammenarbeit mit einer verantwortungsbewussten Regierungsführung von Erfolg sein. Des Weiteren muss eine nachhaltige Stadtentwicklung dauerhaft und gewissenhaft verfolgt werden.
 

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