Versuch über Wahrheit und Zeit

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Dieses Buch ist ein Versuch in Erster Philosophie: eine systematische Reflexion auf das Faktum, dass wir in unseren Urteilen Wahrheitsanspruche erheben. In Teil I werden allgemeinste Voraussetzungen unserer Urteilspraxis entwickelt und gerechtfertigt. Dabei zeigt sich, dass Wahrheit drei Aspekte hat: einen phanomenalen, einen realistischen und einen pragmatischen Aspekt (Wahrheit als Unverborgenheit, als Korrespondenz und als berechtigte Behauptbarkeit). In Teil II wird gezeigt, dass ein materielles Raum-Zeit-System nur moglich ist, wenn in ihm Subjektivitat, als Pluralitat von Personen, vorkommt. Auf dem Boden dieser Subjektivitatsthese werden die Aspekte der Wahrheit mit den Ekstasen der Zeit (Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit) und mit den Dimensionen des Raumes verknupft und es wird gezeigt, dass die Zeit objektiv ausgerichtet ist (einen "Pfeil" besitzt), weil freie Akteure existieren. Da deren Freiheit mit dem Determinismus inkompatibel ist und da weder jene noch dieser preisgegeben werden kann, wird eine metakompatibilistische Freiheitstheorie entwickelt, mittels deren Wahrheit, Zeit und Freiheit widerspruchsfrei aufeinander bezogen werden konnen.

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Contents

Vorwort
11
Einleitung
17
Bemerkungen zur Methode
29
Copyright

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