Versuch der Erklärung von Kindesmisshandlung anhand der Stresstheorie

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GRIN Verlag, Feb 10, 2011 - Education - 22 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: „Psychologische Theorien und Konzepte“, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema Kindesmissbrauch ist in vielen öffentlichen Bereichen gegenwärtig. Die Nachrichten berichten von Kindern, die zu Hause verhungert sind, die missbraucht und geschlagen werden und verweisen zielgerichtet und mit Erleichterung auf den Täter. Die Täter, das sind in den meisten Fällen Erziehungsberechtigte und Verwandte. Bei Sexualdelikten kann die Täterspannbreite weiter gefasst werden, häufig zählen hierzu auch Freunde der Eltern, Lehrer, Geistliche oder Außenstehende. Aber wie lässt sich das schändliche Phänomen erklären? Studien haben sich damit intensiver auseinander gesetzt und konnten unter anderem bestimmte Risikofaktoren ausmachen, die ein Potential für den Kindesmissbrauch schaffen. Der sozioökologische Status der Familie ist ein zentraler Faktor, der den Kindesmissbrauch fördert.1 Dieser Faktor ist nur einer von vielen und sie lassen sich nicht singulär betrachten, sondern greifen gegenseitig ineinander und in andere Aspekte ein. Diese Hausarbeit bezieht sich aber nicht nur auf den Bereich des Kindesmissbrauchs, sondern legt ihren Schwerpunkt ebenso auf die Stresstheorie. Wie lassen sich diese beiden Bereiche kombinieren? Es lässt sich die These aufstellen, dass diese Zweige in einem engen Zusammenhang stehen. Dieser soll im Laufe der Arbeit deutlich werden. Darüber hinaus soll die Komponente „Gesundheit“ in diesen Zusammenhang einbezogen werden, da sich im Nachhinein zeigen wird, dass sie eigentlich ein Teil des Kerns dieses Phänomens ist.
 

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1.2 Ursachen 1.3.1 Die kurzfristigen 1.3.2 Die langfristigen 2.1.1 Die Stressoren 2.1.2 Die Stresskonzepte 2.1.2.3 Das soziologische 2.1.3 Die Stress-Coping-Strategien 2.1.3.1 Die Klassifikation aktive Aktivierung auftreten Auslöser für psychische Außerdem beispielsweise Belastungen bei Opfern Bender Bereich betroffene Person bewältigt Bewältigungsstrategien Deegener defensiven Coping defensiven Copingstrategien Definition und Formen Desweiteren Donnelly ebenfalls negativ Elternteil Erken Erziehungsberechtigte Faktor Göttingen u.a. Günther Handbuch der Gesundheitspsychologie häufig Hausarbeit Immunsystem Jürgen Jerusalem Kaluza Kindesmissbrauch Klassifikation von Copingstrategien Kontext körperliche Gewalt körperlichen Stressreaktionen Kurzzeitfolgen langanhaltend lässt Libal Life-Event-Ansatz Lösel Menschen misshandlung und Vernachlässigung Moggi mögliche Stressoren Motive beeinträchtigen Mütterliche Belastungen Nicht-Opfern körperlicher offensive Opfern und Nicht-Opfern physische Gesundheit positive Probleme psychische Störungen psychologische Stresskonzept psychosomatische Reaktionsformen z.B. Renneberg Ressourcen Risiko Schulz Schutzfaktoren Situation soll soziale soziologische Stresskonzept sozioökonomische Status Strategien Stress und Gesundheit Stress und physische Stressbewältigung Stresskonzept nach Lazarus Stressquelle Stressreaktionen zu beeinflussen Stresssituationen Stresswahrnehmung Studien Umwelt unterschieden Verletzungen verschiedenen versucht viele Vulnerabilität Wilhelm Hg

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