Vertragsdesign in hierarchischen Projektbeziehungen: Quantitative Methoden zur Berücksichtigung von Risiko, Vagheit und Informationsasymmetrie

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Logos Verlag Berlin GmbH, 2010 - 260 pages
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Das Scheitern von Projekten lasst sich regelmassig auf mangelnde Klarheit uber die Projektziele, asymmetrische Informationsverteilung zwischen den Projektparteien und nicht oder nur unzureichend berucksichtigte Risiken der Projektdurchfuhrung zuruckfuhren. In dieser Arbeit werden daher die Entscheidungen von Auftraggeber und Auftragnehmer als Partner einer hierarchischen Kooperationsbeziehung im Rahmen eines umfassenden Vertragsmanagements untersucht. Durch die geeignete Abbildung von Unsicherheit und Unscharfe im mathematischen Optimierungsmodell des Auftragnehmers werden bereits wahrend des Vertragsdesigns die Weichen fur eine erfolgreiche Projektdurchfuhrung gestellt. Zusatzlich wird ein diskret lineares Bilevel-Modell entwickelt und durch einen hybriden genetischen Algorithmus gelost. Hierdurch ist es dem Auftraggeber moglich, die jeweils optimale Reaktion des Auftragnehmers auf unterschiedliche Vertragsparameter zu antizipieren und so effiziente Anreizstrukturen festzulegen. Die Notwendigkeit der Unterstutzung des Vertragsmanagements, sowohl des Vertragsdesigns als auch der Vertragsdurchfuhrung, durch quantitative Methoden wird anhand eines praxisnahen Beispielprojekts verdeutlicht. Thomas Wulfing, geboren 1981 in Schwelm, studierte Wirtschaftswissenschaft an der RuhrUniversitat Bochum. Nach seinem Abschluss als Diplom-Okonom arbeitete er ab 2006 als Projektreferent in der Unternehmensentwicklung der ThyssenKrupp Materials International GmbH. Seit 2009 ist er als kaufmannischer Projektleiter fur die BHR HochdruckRohrleitungsbau GmbH, einem Tochterunternehmen der Bilfinger Berger AG tatig. Die Promotion erfolgte 2010 am Lehrstuhl fur Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensforschung und Rechnungswesen, an der Ruhr-Universitat Bochum.
 

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Abbildung Abweichungskosten Algorithmen Anreize Anzahl Aufl Auftraggeber und Auftragnehmer Beispielprojekts beispielsweise Berlin u. a. berücksichtigt Berücksichtigung beschrieben beziehungsweise Bilevel-Probleme Binärvariable Contract DISKF Disruption Management Ende Entscheidungen Entscheidungsträger Entscheidungsvariablen erforderlich ermittelt Ermittlung Euro Evolutionäre Algorithmen festgelegt Festpreis Festpreisverträgen Fixed Price Fortschrittszahlungen frühestmöglichen genetischen Algorithmus Herroelen heuristischer hierarchischen Höhe Hrsg hybriden I M T Incentive Individuen Informationen Informationsasymmetrie insbesondere Intervall Kapazität Kapitalwert des Auftraggebers Kapitalwert des Auftragnehmers Kapitel Kooperation Kosten Kostenerstattungsverträgen KWAG KWAN Lagrange-Funktion Lagrange-Multiplikatoren linearen lokale Suche Lösung mathematischen Modell Metaheuristiken Mindestabstand Modellergebnisse Modellierung Modus möglich Mutation Nebenbedingungen Netzplantechnik Neuen Institutionenökonomik oberen Ebene Operations Research optimalen Optimierung Optimierungsmodell Optimization Parameter Periode Planung Präzedenzrelation Problemstellung Project Scheduling Projektbeziehungen Projektdurchführung Projektende Projektkooperationen Projektmanagement Projektorganisation Projektplanung Puffer Pufferzeiten Rahmen Regel Rekombination resource-constrained Restriktion robusten Robustheitsmaß Slaghuis sowie Startzeitpunkt Störungen Szenarien Tabelle tatsächlichen Puffer Teilzahlungen tragnehmers unscharfen Unsicherheit unterschiedliche Variable verschiedene Vertrags Vertragsarten Vertragsdesign Vertragsdurchführung Vertragsmanagements Vorgang Vorgangsdauern Vorgangskosten Zahlungshöhe Zeitpunkt Zielfunktion zusätzlich

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