Vertragsfreiheit

Front Cover
GRIN Verlag, May 8, 2008 - Law - 29 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / BGB AT / Schuldrecht / Sachenrecht, Note: 2,3, Technische Universität Darmstadt (Institut für Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Zivilrechtliches Seminar, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „In meine Wohnung lasse ich keine Studenten oder Homosexuelle als Mieter einziehen!“ oder „In meiner Firma stelle ich nur hübsche Frauen unter dreißig ein!“. Solch ein Verhalten könnte per Gesetz bald verboten werden und der Vergangenheit angehören. Derzeit bieten derartige Einstellungen reichlich Zündstoff für Diskussionen um das Antidiskriminierungsgesetz, welches erstmals im Jahre 2001 im Bundestag thematisiert wurde und aktuell, in mehrfach überarbeiteter Form, kurz vor der Verabschiedung steht. Hintergrund dieses Gesetzentwurfes liegt in der Durchsetzung einer Richtlinie der Europäischen Union, die in den Bereichen der Beschäftigung und des Berufes zum Schutz vor Diskriminierung hinsichtlich der Merkmale Rasse und ethnische Herkunft verpflichtet. Übertretungen dieses Gesetzes könnten dabei die Möglichkeit einer Schadensersatzklage nach sich ziehen. Wird ein Unternehmer künftig jedes Vorstellungsgespräch mit dem Gedanken einer eventuell folgenden Schadensersatzklage führen und nicht vollkommen autonom aussuchen können, wen er einstellt? Das so oft gehörte Lied der Vertragsfreiheit würde etwas leiser spielen. Ist man denn letztendlich wirklich so frei, selbst zu entscheiden, mit wem man bestimmte Verträge eingeht, wie man glaubt? Es besteht doch der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Doch was versteht man überhaupt unter genannter Vertragsfreiheit? Um eine Antwort auf diese Frage finden zu können, beleuchtet die vorliegende Arbeit das Wesen der „Vertragsfreiheit“. Gegenstand soll dabei in erster Linie ein allgemeiner Einblick in die Vertragsfreiheit mit Konzentration auf das BGBSchuldrecht sein. Die Arbeit setzt sich aus drei Elementen zusammen: Begonnen wird mit der Eingliederung der Vertragsfreiheit in das nationale Rechtswesen, wobei zunächst die nationale Rechtsordnung, gefolgt von der Privatautonomie, und später dem Vertrag dargestellt wird. Im Anschluss daran wird die historische Entwicklung der Vertragsfreiheit anhand einer Zeitreihe, die mit dem Antiken Rom einsetzt, über das Hochmittelalter, 19. Jahrhundert und 20. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart langt, aufgezeigt. Der dritte Teil der Arbeit legt seinen Schwerpunkt auf die einzelnen Komponenten der Vertragsfreiheit, die jeweils in ihrer Dogmatik sowie in ihren Grenzen im nationalen Recht nach hierarchischer Anordnung erläutert werden. Abschließend wird in Form einer Zusammenfassung ein Überblick der Thematik verschafft, bevor letztendlich ein Ausblick die Arbeit beschließt.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

Ablehnungsfreiheit Abschlussgebote Abschnitt Allgemeine Geschäftsbedingungen Allgemeinen Änderung anhand Antidiskriminierungsgesetz Antiken Rom Aufhebungsfreiheit Aufhebungsvertrag Ausprägungen autonom aussuchen Beispiel beispielsweise die Übertragung bestehenden Brox Bürgerliches Gesetzbuch Bürgerliches Recht causa Cornils Dienstvertrag Diskriminierung Dogmatik Einordnung der Vertragsfreiheit entsprechend Entwicklung der Vertragsfreiheit EuGH Europäische Union Fall Folgenden Formfreiheit Formvorschrift nicht eingehalten Forststücks geschlossenen Verträge Gesetz Gesetzgeber Gestaltungsfreiheit Grundsatz der Abschlussfreiheit Grundstückes Habersack Handschlag Hochmittelalter hoheitlich diktierte Verträge Inhalt Inhaltsfreiheit Jahrhundert Jauernig juristischen klagbar Komponenten der Vertragsfreiheit Konkludentes Handeln konkreten Kontrahierungszwang Leistung Miete möchte Möglichkeit Münchner Kommentare Nationale Rechtsordnung nationale Rechtswesen nationalen Recht notarielle Beurkundung öffentliche Beglaubigung öffentlichen Recht pacta Privatautonomie Privatrecht rechtliche Rechtsgeschäft Rechtsverhältnisse Regelung römischen Recht S.1 BGB Sachenrecht Schadensersatzklage Schranken schriftliche Form Schuldverhältnisses Schwerbehinderten sowie Student Titel Typenzwang Untertitel Verbot Verkauf verpflichtet Verträge auch wieder Vertragsfreiheit beinhaltet Vertragsfreiheit gibt Vertragsfreiheit stellt Vertragsfreiheit und Drittinteressen Vertragsinhalte Vertragsparteien Vertragsrecht Vertragsschluss Vertragstypen Werkvertrag Wesen der Vertragsfreiheit Willenserklärung Zerres zwingendes Recht

Bibliographic information