Victor Klemperers Lingua Tertii Imperii - Einordnung in Die Sprachwissenschaft

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GRIN Verlag, 2011 - German language - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Department Germanistik und Komparistik), Veranstaltung: Hauptseminar "Lexikographie historischer Wortschatze," Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist mittlerweile nahezu obligatorisch, Beitrage uber die Sprache im Nationalsozialismus mit dem Hinweis auf Victor Klemperers LTI (Lingua Tertii lmperii) zu eroffnen. Diese Feststellung durfte Kenner der Thematik keineswegs uberraschen: Bis zum heutigen Tag stellt das LTI einen zentralen Bezugspunkt der Forschung auf dem Gebiet Sprache/Sprachgebrauch und Nationalsozialismus dar. Vor diesem Kontext erscheint es durchaus angebracht, prufen zu wollen, inwieweit K.s Werk tatsachlich auch dem Anspruch neuerer (sprachwissenschaftlicher) Forschung genugt- beziehungsweise, inwieweit es Wert fur eine solche besitzen kann. Demgegenuber steht die Befurchtung, es sei ein einmal etablierter und seither weitergereichter Duktus- wie auch immer gearteter- Thematisierungen zu NS-Deutsch, das LTI zu zitieren- unreflektiert und allein aus sich selbst begrundet, gerade so, als gehore dies "zum guten Ton." Zu dieser Situation will die vorliegende Arbeit einen Beitrag leisten. Dabei soll wie folgt vorgegangen werden: An erster Stelle soll auf Entstehungsgeschichte und Inhalt des LTI eingegangen werden, wobei Autorintentionen und -methodik besonderes Augenmerk gelten soll. Vor dem Hintergrund dieser "Vorarbeiten" soll in einem nachsten Punkt die Genese des Forschungsgegenstandes Sprache/Sprachgebrauch und Nationalsozialismus bis in die heutige Zeit betrachtet werden, mit einer Analyse, inwieweit sich das LTI innerhalb der Forschung einordnen und bewerten lasst. In einem letzten Schritt sollen schlielich die Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst und etwaige Schlusse gezogen werden.
 

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Inhaltsverzeichnis
3
Der Forschungsgegenstand Sprache Sprachgebrauch und Nationalsozialismus
13
Fazit
24
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