Victor Turners Theorie der Übergangsriten - Liminalität in Wolframs Parzival

Front Cover
GRIN Verlag, 2008 - 40 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2, Johann Wolfgang Goethe-Universitat Frankfurt am Main (Institut fur deutsche Sprache und Literatur II), Veranstaltung: Ritual und Text, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit setzt sich mit den Thesen Victor Turners (Ethnologe) auseinander. Gezeigt wird, inwieweit seine Theorie fur Ubergangsriten (bzw. Liminalitat) auf Texte des Mittelalters angewendet werden kann. Beispielshaft wird dies an Wolframs Parzival exemplifiziert., Abstract: Der Ethnologe Victor Turner hat eine Theorie der Ubergangsriten verfasst, nicht als Literaturwissenschaftler, sondern als Soziologe. Gleichwohl bieten sich seine wissenschatlichen Beobachtungen von communitas oder Liminalitat auch fur die literaturwissenschaftliche Analyse des mittlelalterlichen Artusroman an. Vorliegende Arbeit nimmt Turners Ansatz und bringt in in Einklang mit Wolframs Parzival. Das Verstandnis eines Ubergangsritus lost den Widerspruch in dem Artusroman auf, namlich dass Parzival letztendlich de Gral erringt, obwohl er eigentlich mehrfach zuvor versagt, keine Chance mehr auf die Gralsherrschaft haben durfte."

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Bibliographic information