Vom Geben und Nehmen. Die Goethe-Institute und deutsche Kulturpolitik im Ausland (unter besonderer Berücksichtigung des Goethe-Instituts Dakar)

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GRIN Verlag, May 10, 2005 - Language Arts & Disciplines - 99 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,5, Universität des Saarlandes, 42 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Das erste Kapitel befasst sich mit dem Kulturbegriff ganz allgemein und einem geschichtlichen Abriss der Entwicklung Auswärtiger Kulturpolitik in Deutschland. Im zweiten Kapitel liegt der Schwerpunkt auf dem GI. Hier wird dessen Entstehung erläutert, der Rahmenvertrag mit dem Auswärtigen Amt (AA) und die Leitlinien für die Arbeit im Ausland. Außerdem wird die Finanzierung des GIs dargestellt. Ausgehend von diesen allgemeinen Informationen wird im dritten Teil die Programmarbeit des GIs Dakar in der Zeit von November 2002 bis einschließlich März 2003 näher betrachtet. Es werden Projekte vorgestellt, welche ich während meines Praktikums (November 2002- März 2003) und auch noch danach (Mai- Juni 2003) betreut habe. Anhand dieser Projekte gilt es anschließend zu klären, ob die allgemeine Zielsetzung des GIs Dakar des „Geben und Nehmens“ im genannten Zeitraum erreicht wurde und ob das Institut seinen Ansprüchen gerecht werden konnte, und wenn nicht, an welchen generellen (oder speziell westafrikanischen) Problemen es gelegen haben könnte. Außerdem wird rückblickend anhand der vorgestellten Projekte der entwicklungspolitische Aspekt der Kulturarbeit des GIs Dakar und in diesem Zusammenhang auch seine Zusammenarbeit mit der kulturellen und politischen Elite des Senegals betrachtet. Bezüglich des methodischen Vorgehens bei der Einschätzung der Untersuchung und ihrer Ergebnisse sei bereits an dieser Stelle erwähnt, dass zwar Literatur zur Auswärtigen Kulturpolitik und zur Rolle der GIe im Ausland vorliegt, die auch im Rahmen dieser Arbeit Verwendung gefunden hat4, dass es aber keine Abhandlungen speziell zum GI in Dakar gibt. Daraus ergibt sich, dass die Bewertungen der Arbeit dieses Instituts zum größten Teil auf persönlichen Erfahrungen beruhen und auf – wenn auch reflektierten und theoretisch untermauerten – subjektiven Einschätzungen. Von einer Generalisierung der Ergebnisse meines fünfmonatigen Aufenthaltes ist demnach in jedem Fall abzusehen, die Ergebnisse haben den Stellenwert von Arbeitshypothesen und könnten im Vergleich mit anderen GIen in Afrika südlich der Sahara als Grundlage für parallele Untersuchungen dienen.
 

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3
II
6
III
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IV
39
V
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