Vom Monopolisten zum Regulierer: Wandel der staatlichen Aufgaben in Deutschland am Beispiel der Liberalisierung und Regulierung des Telekommunikationsmarktes

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GRIN Verlag, 2009 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: gut, FernUniversitat Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Fruhjahr des Jahres 2008 feierte die aus der Regulierungsbehorde fur Telekommunikation und Post hervorgegangene Bundesnetzagentur ihr zehnjahriges Bestehen als deutsche Regulierungsbehorde fur ehemalige staatliche Produktionsmonopole. Anstatt selbst Infrastrukturleistungen durch staatliche Monopolunternehmen anzubieten, beschrankt sich der Staat seit dieser Zeit auf die Schaffung und Forderung von Wettbewerb auf den liberalisierten Markten. Insbesondere im Bereich des Telekommunikationsmarktes ist die Liberalisierung bereits weit voran geschritten und hat einen auch fur die Verbraucher vorteilhaften Wettbewerb erzeugt, der die Marktmacht des ehemaligen Monopolisten Deutsche Telekom erheblich reduziert hat und dennoch eine ausreichende Versorgung der Bevolkerung mit Dienstleistungen im Telekommunikationsbereich sicherstellt, sowie zur schnellen Verbreitung technologischer Entwicklungen zum Beispiel im Bereich der Hochgeschwindigkeitsdatenubertragung beigetragen hat. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Betrachtung der Bewaltigung dieser herausforderungsvollen Steuerungsaufgabe im Bereich der Marktregulierung durch die beteiligten Akteure. Hierbei soll die Frage geklart werden, wie das rechtliche und institutionelle Gefuge der Regulierung im Telekommunikationsmarkt beschaffen ist und inwiefern im Rahmen dieser Strukturen, Kooperation und Kommunikation ausgestaltet wurden. Betrachtet werden hierbei sowohl nationale wie europaische Einflusse auf die Struktur der Regulierung des Telekommunikationsmarktes in Deutschland.
 

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