Vom Nutzen und Nachteil der Ökonomik für das Leben: Reflexionen aus einer schwierigen Wissenschaft

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transcript Verlag, Aug 7, 2018 - Business & Economics - 236 pages

Gleichmut ist die politische Signatur der gegenwärtigen Wissenschaft des Ökonomischen: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind die Wirtschaftswissenschaften durch einen Denkstil geprägt, der nicht nur übergriffig ist – er tendiert auch zur gewaltförmigen Durchsetzung geschichtsphilosophischer Eindeutigkeiten. Die gesellschaftliche Vollzugswirklichkeit dieses abtötenden Denkens charakterisiert sich als Abschaffung des politischen Streits und Ringens darum, diese Welt besser zu machen.

Lars Hochmann weigert sich, diesen Skandal länger hinzunehmen: Für Optimismus zu skeptisch – jedoch nicht frei von Hoffnung und Lust –, zeigt er, dass und wie den Wirtschaftswissenschaften die Liebe zur Welt noch immer ein Weg sein kann.

 

Contents

Eine morbide Ökonomik gebiert tote und todbringende Gedanken
13
Die Verwahrlosung von Ökonomik beginnt als übersteigerte Selbstbezüglichkeit
39
Die Zukunftsfähigkeit von Ökonomik erfordert die Liebe zur Welt
115
Die Aufhebung der Ökonomie und des Ökonomischen ist möglich
169
Register
187
Literatur
191
Anmerkungen
215
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2018)

Lars Hochmann (Dr. rer. pol.), geb. 1987, ist Professor für Transformation und Unternehmung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Er forscht und lehrt zu ökonomischen Naturverhältnissen, transformativen Unternehmen und Nachhaltigkeitsökonomik.

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