Voraussetzungen für den Bläserunterricht am Beispiel der Klarinette: Eine Betrachtung unter den Aspekten der Musikpädagogik, Psychologie, Physiologie und des Instrumentenbaus

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GRIN Verlag, Apr 23, 2007 - Music - 81 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: Sehr Gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Musikpädagogik), Veranstaltung: Didaktik der Klarinette, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Klarinette, aber auch andere Holzblasinstrumente und auch die Blechblasinstrumente fordern den Körper und den Geist eines Musikers heraus. Das Instrumentalspiel reduziert sich nicht nur auf den Kontakt mit dem Instrument. Das Spiel eines Blasinstrumentes sieht aus, als hätte der Musiker nur dafür zu sorgen, genug "Luft" in das Instrument zu befördern und dass die Finger eine möglichst schnelle Bewegung am Instrument vornehmen. Diejenigen, die ein Blasinstrument schon einmal spielen probiert haben, entdecken, dass das Reinblasen aus Ansatz und Atmung besteht. Nur die Beschäftigung mit einem Instrument lässt erkennen, dass ein Ganz-Körper-Einsatz zum Musizieren notwendig ist. Musizieren ist ein Training des Körpers und des Verstandes. Ausdauer, Krafteinteilung, optimierte Atmung, Körperhaltung und Mentale Stärke beeinflussen die Entwicklung. Die Musikpädagogik muss die Schwächen der Schüler erkennen und diesen entgegenwirken. Der Instrumentenbau muss auf die Erkenntnisse der Musikpädagogik Weiterentwicklungen anstreben. Physiologische und psychische Probleme sollen in Unterricht erkannt und mit Hilfe eines Spezialisten ausgelichen werden. Talentierte Schüler haben oft kaum Probleme. Aber genau diese Natur-Talente haben das Problem, dass sie nicht lernen brauchen ihren Körper zu optimieren. Dieses Problem führt dazu, dass gegen kleine Mängel oder Schäden nicht vorgebeugt oder gearbeitet wird. Diese führen zu Krankheiten und Krankheiten führen zum Scheitern. Die Entwicklungen in der Klarinettenpädagogik lassen erkennen, dass es möglich ist im Vorschulalter Klarinette zu lernen. Dies wird ermöglicht durch den Instrumentenbau und deren Entwicklungen auf dem Sektor Kinder gerecht gebaute Instrumente, sowie durch flexible Lehrmethoden der Instrumentalpädagogen. Forschungen in dieser Richtungen sind wichtig und zukunftsorientiert notwendig. Musiklehrer sollten ständig über Neuerungen informiert sein und mit Fachleuten in den Bereichen der Medizin, Psychologie und des Instrumentenbaus Kontakt halten.
 

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Albrecht allgemeine Alter altersbedingten Ansatz Aspekte Atmung ausgeprägte B-Klarinette Bandscheiben Bandstrukturen Bauchmuskulatur Bedeutung Bedürfnisse Belastung Bereich bereits Berlin Heidelberg 2000 besonders bestimmte Bewegungen bewusst Bläser Blatt Blockflöte daher deutlich eigenen entscheidende entsprechend entwickelt ergonomischen Erkenntnisse erlernen erst Erwachsenen feinmotorische Fertigkeiten Finger folgenden Gefühl gerade gibt Greifvorgang große Großhirnrinde grundsätzlich Grundschulalter Haltung Hand häufig Hochbegabung hohe Holzblasinstrumente individuell Instrument sollte Instrumentalspiel Intonation Jahren jeweiligen Kassel Kinder im Vorschulalter Kinderinstrumente Kinderklarinetten Kindgerechte Instrumente Klappen Klarinette Klarinettenspiel kleine Kompetenz körperliche Lebensjahr Lehrer leicht Lernen Lernprozesse Mechanik meist Menschen Metrum möglich Motivation motorischen Mundstück Musik musikalische Begabung musikalische Disposition musikalische Fähigkeiten musikalische Parameter Musikinstrument und Körperhaltung Musizieren Musizierens muss optimal Petrat Nicolai Phase physiologischen Psychologie des Instrumentalunterrichts psychomotorische Saxonett Saxophon schnell Selbstkonzept Selbstständigkeit sensomotorischen sinnvoll sowie später Spiel stabilisieren stark Synkopen Tonloch Üben Übung Umstieg Unterricht unterschiedlich Verarbeitung Verhaltensweisen vermeiden viele Voraussetzungen Vorschulkind Wahl des Instrumentes wesentlich wichtig wieder Wiederholen Wirbelsäule Zwerchfell

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