Vorstudien zu Vorsatz und Irrtum im Völkerstrafrecht: Versuch einer Elementarlehre für eine übernationale Vorsatzdogmatik

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Walter de Gruyter, 2007 - Criminal intent - 694 pages
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Strafrecht ist nicht mehr die ausschlie liche Angelegenheit nationaler Gesetzgebung. V lkerstrafrecht hat sich als neues Rechtsgebiet etabliert; die Europ isierung hat auch das Strafrecht erreicht. Die bislang in den Grenzen des jeweiligen nationalen Rechts zu denken gewohnte Strafrechtswissenschaft steht nun vor neuen Aufgaben der Analyse und Systematisierung, die zuerst die methodischen Bedingungen der Rechtsvergleichung betreffen.

bernationales Strafrecht ist Gegenstand eines bernationalen wissenschaftlichen und rechtspolitischen Diskurses, in dem inkompatible nationale Begriffe nur zu babylonischer Sprachverwirrung f hren. N tig ist daher eine autonome, nicht von den heimischen Sehgewohnheiten vorgeformte Perspektive auf die Strukturen strafrechtlicher Regelung. F r Vorsatz und Irrtum wird hier versucht, die Elemente subjektiver Zurechnung in einem m glichst neutralen analytischen Instrumentarium zu erfassen als Vorbedingung einer v lkerstrafrechtlichen Vorsatzdogmatik und der daf r unabdingbaren Rechtsvergleichung. Zu kl ren ist dabei auch der Beitrag der analytischen Philosophie und kognitiven Psychologie zur strafrechtlichen Begriffsbildung.

 

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Contents

A Einführung
1
Vorsatz und Irrtum im Völkerstrafrecht
11
Methodische Vorgaben für völkerstrafrechtliche Untersuchungen
21
B Funktionale Methodik des Völkerstrafrechts
30
Analytisches Feld zu den Rechtsbegriffen von Vorsatz und Irrtum
40
Ausgewählte Handlungsmodelle
165
Objektive und subjektive Tatseite
207
Teleologie des Vorsatzes
406
Teleologie der Irrtumslehre
440
Zur Dogmengeschichte von Vorsatz und Irrtum im Strafrecht
501
Die gemeinrechtliche Doktrin
532
Die naturrechtliche Imputationslehre
555
Literaturverzeichnis
607
Materialien Normtexte
679
Besondere Zitierweisen
686
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About the author (2007)

Carl-Friedrich Stuckenberg, Bonn.

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