Wagnisfinanzierung am europäischen Kapitalmarkt

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GRIN Verlag, Nov 17, 2004 - Business & Economics - 168 pages
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Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: sehr gut, Johannes Kepler Universität Linz, 78 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der bis Mitte des Jahres 2000 anhaltende Boom an den Börsen und Märkten endete mit dem Platzen der „New Economy“- Blase. Viele Anleger hatten bis zu diesem Zeitpunkt von - eigentlich gegen jede Logik – stark ansteigenden Kursen profitiert und die großteils technologieorientierten Aktien in schwindende Höhen steigen sehen. Wer aber den richtigen Zeitpunkt zur Gewinnmitnahme übersehen hat und nicht rechtzeitig verkaufte, der musste massive Verluste hinnehmen. Die „New Economy“ wird mit innovativen Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Internet, Biotechnologie, Genforschung, usw. assoziiert. Meist haben sie hohe F&E-Aufwendungen und wachsen schnell, was natürlich einen entsprechenden Kapitalbedarf mit sich bringt. Diese in der Regel oft jungen Betriebe haben es oft schwer entsprechende Finanzmittel von Banken zu erhalten. Vielfach sind daher derartige Unternehmen auch die Nachfrager für „Wagniskapital“. Wagnisfinanzierungsgesellschaften spezialisieren sich auf die Finanzierung solcher junger Unternehmen. Sie engagieren sich am ehesten in einer Branche, in der sie den Markt gut kennen, in dem ihnen die angewandte Technologie bekannt ist und in dem sie in der Lage sind die Konkurrenz einzuschätzen. Die Wagniskapitalgesellschaft verfolgt die Entwicklung des Unternehmens intensiv und ist in wichtige Entscheidungsprozesse eingebunden. Die Geschäftsführung des finanzierten Unternehmens hat regelmäßige Berichtspflicht an den Beteiligungskapitalgeber. Die erste VC-Gesellschaft dürfte die 1946 von Georges Doriot, einem Harvard Professor, und Ralph E. Flanders, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank in Boston, gegründete American Research and Development Corp. (ARD) gewesen sein, die Kapital für junge Technologieunternehmen im Raum Boston zur Verfügung stellte. Ihren größten Erfolg hatte die ARD mit ihrer Beteiligung an der 1957 von vier Studenten des M.I.T. (Massachusetts Institute of Technology) gegründeten Digital Equipment Corp.; das Investment von US $ 70 000 war 1969 bereits stolze US $ 555 Mio. wert. Die Urheberschaft am Begriff „Venture Capital“ beansprucht Arthur Rock für sich. Rock war es, der sich 1957 für eine Gruppe von Ingenieuren der Shockley Semiconductor Laboratoires in Palo Alto auf die Suche nach Kapitalgebern machte, um sich bei der Vermarktung ihrer „Idee“, des Silicon Transistor, zu unterstützen. [...]
 

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Contents

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