Wahrheit wie ich sie sehe. Die Reportagetheorie von Egon Erwin Kisch. Eine Analyse

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Humboldt-Universitat zu Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Egon Erwin Kisch hat fur viele eine Vorbildfunktion, wenn es um Reportagen geht. Als "Rasender Reporter"- ein Titel, der ihm irrtumlicherweise anhaften blieb, seit er eine Sammlung seiner Reportagen unter diesem Titel herausgegeben hatte - machte er sich einen Namen. Und das, obwohl er eben nicht wie ein rasender Reporter blitzschnell seine Texte verfasste um sie moglichst brandaktuell in die Presse zu geben, sondern oft sehr lange an ihnen herumfeilte. Mit dem Beruf des Reporters ist - uber die schnelle Berichterstattung hinaus - die Vorstellung verbunden, dass er sich nur auf Tatsachen beruft, sofern es sich um einen seriosen Reporter handelt. Gerade Kisch, der fur seine Reportagen beruhmt geworden ist und der oft beteuerte, es gehe ihm um die "Wahrheit," wurde aber oft vorgeworfen, nicht immer bei der Wahrheit geblieben zu sein. Da der Begriff der "Wahrheit" haufig mit Objektivitat verwechselt wird und 'Wahrheit' meiner Ansicht nach immer nur subjektiv sein kann, mochte ich mit der vorliegenden Arbeit herausfinden, was Kisch meinte, wenn er von 'Wahrheit' sprach. Vorrangig sollen dabei seine theoretischen Texte Beachtung finden.

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