Wahrnehmung als soziales Produkt

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GRIN Verlag, Mar 17, 2010 - Education - 21 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Institut für Erziehungswissenschaften und Psychologie; Abteilung für Pädagogik), Veranstaltung: Arbeiten mit Gruppen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Laufe des Seminars „Arbeit mit Gruppen“ wurden Fragen bezüglich der Besonderheit von Gruppen , ihrer historischen Entwicklung und der Möglichkeiten, wie man sich ihnen pädagogisch nähern kann, besprochen. Die unterschiedlichsten Fächer haben sich mit dem Phänomen der Gruppe beschäftigt: die Massenpsychologie, Soziologie, Ethologie, kognitive Psychologie und Pädagogik, um nur einige zu nennen. So verschieden wie die Fachrichtungen sind auch die Gegenstände ihrer Analysen, die über das politische Bewusstsein bis hin zu anthropologischen Determinanten von Gruppen reichen. Interessant ist, dass gerade die Pädagogik, die seit der Reformpädagogik das Arbeiten mit Gruppen praktiziert , sich kaum empirisch mit Gruppen befasst hat und befasst. Dabei ist insbesondere das Verständnis für Gruppenprozesse, deren Analyse, Befragung und Beobachtung eine wichtige Voraussetzung, um erfolgreich Methoden zu entwickeln, vermittels derer die jeweils angestrebten Ziele bei der Arbeit mit Gruppen erreicht werden können. Die Gruppenzugehörigkeit per se bewirkt noch keinen synchronen Prozessablauf bei den jeweiligen Mitgliedern. Daher ist es wichtig, die unterschiedlichen Prozesse auf Basis der Einzelglieder nach zu vollziehen. Diese Einzelprozesse sind zunächst zu ergründen, bevor man sich dem Einfluss, den die Gruppe auf das Denken ihrer Teilnehmer eventuell hat, zuwendet. In der vorliegenden Arbeit soll deshalb im ersten Schritt die menschliche Wahrnehmung mit ihren spezifischen Mustern unter dem Blickwinkel des Konstruktivismus untersucht werden, um davon ausgehend zu beurteilen, wie das soziale Umfeld und Gruppen auf diese Konstruktionen einzuwirken vermögen. Abschließend soll an kulturspezifischen Krankheitsbildern gezeigt werden, wie die Ergebnisse sozial vermittelter Konstruktionen aussehen können.
 

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