Wahrnehmung und Gestaltpsychologie als Grundlage der Prototypentheorie

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GRIN Verlag, 2011 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2.0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Prototypentheorie ist kein autonomes Konstrukt, welches von Sprachwissen-schaftlern allein zum Zweck der Kategorisierung von Wortern, Wortarten und Begriffen generiert wurde. Das Thema der Kategorisierung taucht bereits in der griechischen Antike bei Aristoteles auf und wurde im Laufe der Jahrhunderte vielfach beleuchtet und von verschiedenen Disziplinen aufgegriffen, modifiziert und durch neue Bedingungen definiert. Vor Allem die Wahrnehmungs- und Gestaltpsychologie haben das Konzept der Kategorisierung um die Theorie des perzeptionsabhangigen Prototypen im letzten Jahrhundert erweitert und dabei herausgearbeitet wie sich ein Prototyp vom anderen durch dessen spezifische Gestalt unterscheidet. Dafur wurden die klassischen Kategorisierungsschemata herangezogen, uberpruft und oftmals neu definiert. Im Bereich der Sprachwissenschaft hat Eleanor Rosch in den 70er Jahren neue Definitionen zur Kategorisierung von Prototypen erarbeitet. In dieser Arbeit mochte ich den historischen Verlauf der Kategorisierung nachzeichnen und die verschiedenen Einflussfaktoren skizzieren, welche zur Gestaltung der Protoypentheorie beigetragen haben. Dabei mochte ich Eleanor Rosch zu einem spateren Zeitpunkt zwei eigene Kapitel (2.4.2 und 2.5) widmen, um ihren Ansatz zu verdeutlichen. Zunachst aber werde ich auf die Begriffe der Wahrnehmung im Allgemeinen und der Gestalt eingehen, ehe ich mich der Thematik der Kategorisierung zuwende und schliesslich zur Prototypentheorie gelange. Im folgenden Kapitel soll nun das Konzept der Perzeption oder Wahrnehmung kurz vorgestellt werden."
 

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