Wahrnehmung von kultureller Fremdheit in Antike und Gegenwart: Interkulturelle Kompetenz im Fach Geschichte

Front Cover
GRIN Verlag, Feb 10, 2012 - History - 34 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Didaktik, Note: keine, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Hagen (Seminar für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen; Fachgruppe Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Fremdenfeindlichkeit Fremdheit Angst Ängste Ursachen Ursprung Herkunft Tradition Geschichte Xenophobie Kultur Fremdenangst, Überfremdung Fremdwahrnehmung Wissenschaftliche Grundlagen Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um ein didaktisches Planungskonzept der interkulturellen Pädagogik im Geschichtsunterricht der Sekundarstufe II. Es stellt eine vor dem Hintergrund der entsprechenden Richtlinien und Lehrpläne sich ergebende Möglichkeit dar, wie antike Schriftquellen mit ethnographischer Ausrichtung für die Förderung multiperspektivischer Handlungskompetenz von Schülerinnen und Schülern nutzbar gemacht werden können. Die thematische Grundlage des Konzeptes besteht in der lehrplanverankerten Leitproblematik „Das Eigene und das Fremde“. Es beinhaltet bereits in seinen komprimiert formulierten Problembeschreibungen einen deutlichen Verweis auf das Potential der epochenübergreifenden Auswirkung von politischen Instrumentalisierungen der historischen Völkerbeschreibungen, welches von diesen frühen „Wurzeln“ der europäischen Geschichtsschreibung im Zeitfeld 4 ausgeht. Diesbezüglich wird die antike (griechische) Geschichtsschreibung als gesellschaftliche „Weichenstellung“ bis in unsere heutige Gesellschaft und ihre interkulturellen Wahrnehmungseigenschaften dargestellt. Mit der hier angeführten beispielhaften Auswahl der zu untersuchen-en Text-/ Filmquellen wird der historische Bearbeitungsgegenstand in einer von mehreren Möglichkeiten eingegrenzt, ohne diesbezüglich einen Anspruch auf Vollständigkeit zu haben Der konzeptionelle Schwerpunkt liegt dabei in dem Ziel einer Erkenntniserweiterung zur Erarbeitung kritischer Geschichtsbetrachtungen. Dabei überwiegen die (geplanten) weiterführenden und sich jeweils neu ergebenden Fragestellungen gegenüber den (vordergründig eindeutigen) Antworten auf die dargestellten kulturhistorischen Probleme. Insgesamt soll mit diesem Planungskonzept eine konzeptionelle Anregung zur Förderung objektiver Kritikfähigkeit geschaffen werden. Diese soll es ermöglichen, die seit der Antike tradierten Grundlagen von Gesellschafts- und Gruppenidentifikation zu erkennen und zu hinterfragen. Das Ziel ist somit der Erkenntnisgewinn bezüglich des persönlichen Kulturverständnisses und ein höheres Toleranzpotential gegenüber anderen Gesellschaften und Kulturen .
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

I
II
IV
V
4
VI
7
VII
9
VIII
14
IX
17
XI
20
XII
21
XIII
22
XIV
23
XV
24
XVI
27
XVII
28

Other editions - View all

Common terms and phrases

Abgrenzung aktuellen Analyse Anm.d.Verf Ansatz Anspruch antike Griechenland antike griechische antiken Autoren antiken Ethnographie Aspekt Auseinandersetzung ausgerichtete Auswirkungen Barbaren und Wilde Basis Beispiel beispielhaften bereits Beschreibungen bezüglich bietet Brenner Darstellungen deutlich didaktische diesbezüglich Diskussionsmethodik Dreischritt eigenen elementaren entsprechenden epochenübergreifenden Erarbeitung erst Ethnozentrismus ethnozentristischen europäischen Faches Geschichte Filmhandlung Fragenkatalog Fremden Fremdwahrnehmung Fundgrube Methoden Furor teutonicus Gemeinschaftsgefühl Geschichte der antiken Geschichte Sek.II Geschichtsdidaktik Geschichtsschreibung Geschichtsunterricht Geschichtswerk des Herodot gesellschaftlichen globalen Griechen Grund Gruppen Hagemann Hekataios herausragende Hierbei hierfür Hintergrund historische Urteilsbildung Identitätsbewusstsein insbesondere Interkulturelle Kompetenz interkulturellen Pädagogik jeweiligen Jgst kollektive konkreten konzeptionelle Kultur kultureller Fremdheit Lehrämter an Schulen Lehrpläne NRW letztlich liche Menschen möglicherweise möglichst Nordrhein-Westfalen objektiven Oikumene Perserkriege Planungskonzept Politikunterricht politischen Instrumentalisierung polygenetischen Vorstellung Potential Problematik Quellenauszüge Richtlinien und Lehrpläne Sachurteil Schülerinnen und Schüler Sekundarstufe solcherart stellt Thematik traditionellen übergeordnete Umgang unsere heutige Unterschiede Ur-Identifikation Urteilsbildung im Geschichts Völker Vorgaben Vorgehensweise vorliegende Wahrnehmung Wahrnehmungsmuster weltanschaulichen Zeitfeld zentristische Ziel zudem zunächst

Bibliographic information