Walther von der Vogelweide: "Lange Swigen des hat ich gedaht" (L72,31): Interpretation des Sumerlaten-Lieds

Front Cover
GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: Sehr gut, Karl-Franzens-Universitat Graz, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit soll einen Einblick in das Sumerlaten-Lied (L. 72,31) des wohl bekanntesten Dichters der hochhofischen Zeit Mittelalters, Walthers von der Vogelweide, geben. Im Folgenden wird zuerst auf die Uberlieferung, dazu im Speziellen auf einzelne Texteditionen und Handschriften, eingegangen. Anschlieend folgt die Darstellung der metrischen Form und des Strophenbaus des Liedes, wobei zur genaueren Veranschaulichung des Schemas eine Strophe metrisch transkribiert wurde. Des Weiteren wird der inhaltliche Aufbau ausfuhrlich ausgefuhrt und verwendete Topoi/Motive und rhetorische Stilmittel (ornatus) dargestellt. Abschlieend wird das Lied in seiner Gattungsart differenziert eingeordnet und es wird noch genauer auf die Interpretation des Liedes eingegangen, wobei auch die Verbindung zur sogenannten "Reinmar-Fehde" hergestellt wird. Eine ethische Diskussion des "bosen Liedes" rundet die inhaltliche Analyse schlielich ab. Das "Sumerlaten"-Lied ist in drei wichtigen Handschriften des Mittelalters uberliefert, in der "Kleinen Heidelberger Liederhandschrift" (A) (Universitatsbibliothek Heidelberg, cpg 357), in der "Groen Heidelberger" oder "Manessischen Liederhandschrift" (C) (Universitatsbibliothek Heidelberg, cpg 848), sowie in der "Wurzburger Liederhandschrift" (E) (Universitatsbibliothek Munchen, 2 Cod.MS. 731). Des Weiteren ist noch eine dreistrophige Version in der "Weingartner (Stuttgarter) Liederhandschrift" (B) (Landesbibliothek Stuttgart, cod. HB XIII.1) zu finden. Zwei dieser Strophen sind auch in samtlichen Versionen der "Ballade vom edlen Moringer" enthalten, welche jedoch nicht eindeutig Walther zugeordnet werden konnen. Auf die lexikalischen, syntagmatischen und inhaltliche Unterschiede der drei HS A, C und E mochte ich kurz eingehen: Alle drei H

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Bibliographic information