Arbeitszeitflexibilisierung. Der Wandel der Arbeitszeit. Hintergründe, Modelle und rechtliche Rahmenbedingungen.

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GRIN Verlag, Feb 2, 2004 - Business & Economics - 54 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,5, Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (Fachgebiet Rechtswissenschaft), 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Gestaltung der „Arbeitszeitflexibilisierung“ durch alternative Arbeitszeitmodelle unterliegt drei unterschiedlichen Zielsetzungen: Ein makroökonomisches Ziel ist der Abbau der Arbeitslosigkeit, da Formen flexibler Arbeitszeit als Möglichkeit angesehen werden, die verfügbare Arbeit besser auf die Arbeitssuchenden zu verteilen. Eine betriebswirtschaftliche Zielsetzung ist, durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit eine bessere Auslastung der Betriebszeiten zu gewährleisten, da flexible Arbeitszeiten dazu dienen können die Betriebsanlagen je nach Arbeitsanfall zu nutzen. Zu diesem Punkt zählt auch die Möglichkeit temporäre Schwankungen im Arbeitskräftebedarf durch Ausbau der Betriebszeit aufzufangen. Ein weiteres Ziel ist der sozialpolitische Wunsch der Arbeitnehmer nach einer ihren außerberuflichen Bedürfnissen angepassten Arbeitszeit. Da eine Vielzahl an unterschiedlichen, mehr oder weniger flexiblen Arbeitszeitmodellen in den Betrieben geschaffen wurde, konzentriert sich diese Arbeit auf einige wenige. Es werden Konzepte präsentiert, die für die Arbeitgeber wie auch für den einzelnen Arbeitnehmer eine gewisse Zeitsouveränität bieten. Dabei öffnen sich für beide Vertragsparteien große Spielräume sowohl hinsichtlich der Lage als auch der Dauer der Arbeitszeit. Bei diesen Modellen werden neben den rechtlichen Grundlagen auch die Vor- und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer dargestellt und in einer abschließenden Bewertung gegeneinander abgewogen. Ist das deutsche Arbeitsrecht und insbesondere das Arbeitszeitrecht tatsächlich so unflexibel? Bestehen nicht heute schon genügend Möglichkeiten den Einsatz der Arbeitskräfte in den Betrieben, den tatsächlichen Bedarf auch bei Arbeitsspitzen oder Engpässen, flexibel zu gestalten? Oder sind die Forderungen nach einem höheren Flexibilisierungsgrad der Arbeitszeit auf andere Motivationen Seitens der Arbeitgeber zurückzuführen? Im Rahmen dieser Arbeit werden neben einigen grundlegenden Begrifflichkeiten, die Hintergründe des Wandels von einer starren Arbeitszeit hin zu flexiblen Arbeitszeitsystemen im Zusammenhang mit den Interessenlagen der Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmer, dargestellt. In einer abschließenden Betrachtung soll den aufgeworfenen Fragen nachgegangen und des weiteren versucht werden, einen Ausblick auf die zukünftige Gestaltung der Arbeitszeit zu werfen.
 

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Abbildung Abrufarbeit Arbeit Arbeitgeber Arbeitnehmer Arbeitsrecht Band Arbeitssoziologie Arbeitsvertrag Arbeitszeitflexibilisierung Arbeitszeitgesetz Kommentar Arbeitszeitkonten Arbeitszeitregelungen ArbRHand/Schoof ArbZG Rn aufgrund Ausgleichzeitraum Auslastung Beschäftigten besteht bestimmt Beteiligungsrechte des Betriebsrats betriebliche Arbeitsanfall betrieblicher Ebene Betriebsvereinbarung Betriebszeit BetrVG Biebl bspw Durchführung flexibler Arbeitszeitmodelle einfachen Gleitzeit Einführung und Durchführung Einigungsstelle ErfK/Wank festgelegt Flexibilisierung der Arbeitszeit Flexibilisierung und Neugestaltung Flexible Arbeitszeit Flexible Arbeitszeitgestaltung geleisteten Gemeinsamer Manteltarifvertrag GESAMTMETALL Gestaltung der Arbeitszeit gleitende Arbeitszeit GMTV Günstigkeitsprinzip hoher Hölting IG Metall Bezirksleitung Individualrechtliche Grundlagen individuellen Innovatives Arbeitszeitmanagement Interessenlage Jahresarbeitszeit Jahresarbeitszeitmodell Kernarbeitszeit Kilz Kollektives Arbeitsrecht kurzfristigen Ladenschlussgesetz M+E-Industrie Metall Bezirksleitung Hannover Metallindustrie vom 17 Mitbestimmung Modell Möglichkeit Monate 35 Monate 37 Stunden Nachteile Neue Rahmenbedingungen Neugestaltung der Arbeitszeit niedersächsischen Metallindustrie qualifizierten Gleitzeit Rahmen Rahmenbedingungen auf betrieblicher Rauschenberg Regelung Satz 2 ArbZG starre Arbeitszeiten Stunden im Durchschnitt täglichen Arbeitszeit tariflichen Tarifvertragliche Grundlagen Tuchbreiter Unternehmen ver.di vereinbarten Verteilung der Arbeitszeit Vertragsparteien Vertrauensarbeitszeit Volkswagen Vorteil Zeiterfassung Zeitguthaben Zeitschulden Zeitsouveränität Zülch Hrsg

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