Wandel der klösterlichen Lebensform in der Übergangszeit vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit und der Reformation

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 2.7, Universitat Kassel, Veranstaltung: Stadte in der Fruhen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Als religios (religiosus, religiosa) bezeichnete man im Mittelalter einen Menschen, der sich einem Orden (religio) verbunden hatte, also in ein Kloster eingetreten und Monch oder Nonne geworden war1. Diese Personen fuhrten ab da an ein kirchenkonformes und streng geregeltes Leben als klar definierbare Angehorige des geistlichen Standes. Diese der Religion zugewandte Lebensform erhielt von den mittelalterlichen Menschen eine positive Wertung. Kloster hatten in der damaligen Zeit viele Funktionen. Sie wirkten als Vermittler und Wahrer von Kultur und Bildung und pragten das religiose Leben in ihrem Einflussbereich. Das Leben in einer solchen Gemeinschaft grundete sich auf die Gelubde der Armut, Keuschheit, sowie des Gehorsams und der Pflicht zur Arbeit. Frauenkloster wurden als Einrichtungen der Versorgung fur adlige Witwen und uberzahlige" Tochter gegrundet. Sie waren mehr als Zentren des geistigen Lebens und Trager christlicher Mystik. Frauen lernten durch ihr Klosterleben zu lenken und zu verwalten und das nicht schlechter, als Manner, auch wenn sie meist mannlichen Obrigkeiten unterstanden2. Bis zur Reformation galt diese der Religion zugewandte Lebensform als weit verbreitet und angesehen. Das anderte sich schlagartig mit dieser und durch Martin Luthers Lehre vom Priestertum aller Glaubigen," das die kirchliche Hierarchie und religiose Lebensform, als keine von Gott gewollte Ordnung, ansah. Das geistliche Leben wurde in den Stadten, die der Reformation zugewandt waren, abgewertet und veranderte die Lebensformen und die jahrhundertalten Traditionen hinter Klostermauern. Diese Arbeit mochte den Wandel der klosterlichen Lebensform in der Ubergangszeit vom Spatmittelalter zur Fruhen Neuzeit darstellen und anschliessend auf die Fragen eingehen, wie sich die R"
 

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