War Georg Büchner Realist?

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GRIN Verlag, 2007 - 76 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Germanistische Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar "Georg Buchner," 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: An kaum einen anderen Autor werden bis heute noch so viele Fragen herangetragen wie an Georg Buchner. Auch die Antworten darauf fallen bei wenigen so vielfaltig und oft widerspruchlich aus. Trotz seiner extrem kurzen Schaffenszeit, seiner wenigen Werke, die zum Teil Fragmente geblieben sind, wird er bis heute als literarisches Genie gehandelt und in eine Reihe mit Goethe gestellt. Das Problematischste an Buchner ist wahrscheinlich seine Art, Stile, Aussagen und Haltungen zu kopieren und ihnen gleichzeitig auf sehr subtile Weise seinen eigenen Stempel aufzudrucken. So kann Buchner gleichzeitig zu vielen literarischen Stromungen und Autorengruppen zugeordnet werden, aber bei genauerem Hinsehen auch wieder nicht. So wurden viele auf Anhieb behaupten, dass Buchner ein Realist war und z.B. auf den hohen Prozentsatz der verwendeten Zitate in Dantons Tod verweisen. Andere wurden beim gleichen Werk jedoch einwerfen, dass ein Realist doch wohl nicht eine der weiblichen Hauptfiguren sterben lassen wurde, obwohl diese im wahren Leben Buchner sogar uberlebte. War Georg Buchner nun Realist oder nicht? In dieser Arbeit soll nun versucht werden, auf diese eine von vielen Fragen eine Antwort anbieten und begrunden zu konnen.
 

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Contents

Büchners Kunst am Beispiel von Julie undLucile aus Dantons Tod S
14
Ein Versuch über Büchners Ästhetik S
23
Fazit S
28
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