Warum ist die Verhandlung ein Thema deutsch-chinesischer Wirtschaftskontakte?

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GRIN Verlag, 2007 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: gut, Technische Universitat Chemnitz, Veranstaltung: Fremdheit und Fremdverstehen, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Warum dann doch alles schiefgegangen war, konnte sich niemand erklaren. Die Reise war gut verlaufen, der Empfang freundlich. Man hatte keine Sehenswurdigkeit ausgelassen in der Nordlichen Hauptstadt" Beijing; das Essen war ungewohnt, aber hervorragend. Um Geld zu sparen, war man auf das Angebot der Chinesen, einen Dolmetscher zu stellen, eingegangen. Er war nicht besonders gut, aber ausreichend. Als Techniker verstand man sich auch so, ein paar Zeichnungen sagten ohnehin mehr als viele Worte. Und jetzt das: seit Wochen keine Nachricht, nicht einmal ein Fax. Eigene Briefe wurden nicht beantwortet, ein wichtiger Termin fur eine Messe war bereits gefahrdet. Der deutsche Exportleiter war ratlos." (Vermeer 1997) Diese kurze Einleitung stammt aus einem Text von Manuel Vermeer. Es dient v.a. Managern und Fuhrungskraften dazu sich auf das Chinageschaft vorzubereiten. So soll der Textausschnitt auch hier verdeutlichen, dass bei einer Verhandlung, speziell mit chinesischen Geschaftspartnern, mehrere Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Denn erst wenn das Verhalten des auslandischen Verhandlungspartners verstehbar ist, konnen Schwierigkeiten, vermindert oder sogar vermieden werden und eine interkulturelle Wirtschaftsbeziehung Erfolg haben. In diesem Zusammenhang soll in der folgenden Hausarbeit die Frage Warum ist die Verhandlung ein Thema deutsch-chinesischer Wirtschaftskontakte?" geklart werden.
 

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Popular passages

Page 15 - Erst wenn Grenzen zu Kontaktflächen werden, wird Fremdheit zu bedeutsamer Erfahrung. [...] Fremdheit ist (...) keine Eigenschaft von Dingen oder Personen, sondern ein Beziehungsmodus, in dem wir externen Phänomenen begegnen.
Page 8 - Cross-cultural communication occurs when a person from one culture sends a message to a person from another culture. Cross-cultural miscommunication occurs when the person from the second culture does not receive the sender's intended message. The greater the differences between the sender's and the receiver's cultures, the greater the Chance for cross-cultural miscommunication.
Page 18 - ... Produkte und betrachten diese oft auch als allgemeine Bewertungskriterien. [...] Deutsche bleiben den abgeschlossenen Verträgen treu. Sie erlauben keine Verzögerung der vereinbarten Liefer- bzw. Zahlungstermine. In dieser Hinsicht sind sie sich selbst wie auch den Partnern gegenüber gleich streng. Der Verhandlungsstil deutscher Geschäftsleute ist durch Genauigkeit wie aber auch durch fehlende Flexibilität gekennzeichnet. Sie betonen gerne die Durchführbarkeit ihrer eigenen Konzepte und...
Page 17 - Verhandlungen mit Chinesen sind somit das schwierigste und oft auch nervenaufreibendste, was ich in Bezug auf Geschäftsverhandlungen kenne. Man weiß nie, woran man ist. Ich versuche direkt und klipp und klar meine Bedingungen zu formulieren, doch danach dreht sich alles im Kreise. Nichts scheint voranzugehen.
Page 18 - Diese kulturelle Optik, die nicht selten zur Verallgemeinerung bzw. zur einfachen Zuschreibung bestimmter Charaktermerkmale der Deutschen oder der Chinesen führt, ist interkulturell gesehen problematisch. Denn was ein Chinese für zu direkt bzw. verletzend direkt und deshalb für ein unhöfliches Verhalten hält, kann für einen Deutschen durchaus im Rahmen des „Normalen" bzw. „Erwartbaren
Page 6 - Ziehen Sie sich eine bestimmte vereinbarte Zeit zurück und denken Sie über die ganze Palette möglicher Lösungen nach, die alle gemeinsamen Interessen berücksichtigen und unterschiedliche Anliegen miteinander in Einklang bringen.
Page 18 - ... Pünktlichkeit, Fleiß usw. angeführt. In negativen Kategorien wurden die Deutschen wiederum als zu direkt, unnahbar, ich-bezogen und als Anderen gegenüber unsensibel charakterisiert. Besonders oft und intensiv werden die Verhaltensregeln im Umgang mit deutschen Geschäftspartnern thematisiert. Ein Beispiel: „Deutsche halten immer an ihren eigenen Meinungen fest. Sie glauben nur an ihre eigenen Produkte und betrachten diese oft auch als allgemeine Bewertungskriterien. [...] Deutsche bleiben...
Page 4 - Jeder verhandelt irgendetwas, jeden Tag. [...] Wie der Monsieur Jordain bei Moliere, der sich darüber freute, als er erfuhr, dass er sein ganzes Leben lang Prosa gesprochen hatte, verhandeln die Menschen auch dann, wenn sie gar nicht denken, dass sie es tun.
Page 5 - bildlich gesprochen sollten sich die Partner Seite an Seite sehen, wie sie gemeinsam das Problem angehen - und nicht, wie sie aufeinander losgehen.
Page 7 - Die Art und Weise, wie dort Lösungen für Probleme gesucht werden, steht häufig im krassen Gegensatz zu westlichen Methoden und Traditionen.

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