Warum spukt es? Die Funktionen des Spuks in Goethes "Die Sängerin Antonelli" und in Kleists "Das Bettelweib von Locarno"

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GRIN Verlag, 2007 - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universitat Augsburg (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Unsichtbares Lesen, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Johann Wolfgang von Goethe und Heinrich Kleist sind unbestreitbar zwei der bedeutendsten Autoren der deutschen Literaturgeschichte. So gilt Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten als erste neuere Novellendichtung, wahrend das Bettelweib "mehr als jede andere deutsche Gespenstergeschichte die spatere Entwicklung der Gattung beeinflusst hat." Jedoch wird von Literaturwissenschaftlern Goethes Sangerin Antonelli, die eine Erzahlung der Unterhaltungen ist, verurteilt als "geringfugige Erzahlung, die wir gern unter seinen Werken gemisst hatten" und das Bettelweib bekommt die vernichtende Kritik, die Novelle sei "weiter nichts ist als eine Schauermar." Man kann nicht bestreiten, dass die Erzahlhandlungen eher von banaler Natur sind; die Frage ist, was die beiden Literaten an dem Stoff interessierten. Warum verfassen beide, entgegen ihres sonstigen Erzahlwerkes, Gespenstergeschichten, die eigentlich der Trivialliteratur zugeschrieben sind? Was fasziniert die Autoren an dem Spuk und welche Funktionen hat er inne - kurzum: Warum spukt es in den beiden Werken?
 

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Contents

Warum spukt es?
2
Der Spuk in den Werken
6
Der Spuk Ausdruck der politischen Meinung der beiden Autoren
11
Die Funktion des Spuks Unterschiede und Gemeinsamkeiten
15
Copyright

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