Warum dürfen Menschen, die man nicht fragen kann, getötet werden, und warum darf denen, die darum bitten, sterben zu dürfen, nicht geholfen werden?

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GRIN Verlag, Jun 3, 2011 - Education - 81 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,15, Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach , Sprache: Deutsch, Abstract: Dramatisch formuliert, soll es in dieser Thesis um den Anfang und das Ende des Lebens gehen. Ein Anfang und ein Ende über das der Mensch heute in der Lage ist selbst zu entscheiden. Aber ist er das wirklich? Immerhin werden wir geboren – oder eben nicht, weil jemand anderes sich überlegte uns zu zeugen und / oder bei geschehener Zeugung in die Welt zu setzen. Und wir sterben zum Beispiel, weil wir alt oder krank sind, uns ein tödlicher Unfall geschieht, jemand unser Ableben beabsichtigt und dementsprechende Handlungen vollzog oder jemand Maschinen abstellt, deren Betrieb unser Ableben verhindert hätten. Passend und entsprechend dazu sagt George Santayana: „Es gibt kein Mittel gegen Geburt oder Tod, außer die Zwischenzeit zu genießen.“ (vgl. Santayana 2000, 308) Denn wenn zwar Menschen, die aber nicht wir selbst sind, über unser Leben und unser Ableben entscheiden dürfen: Was sollten wir ansonsten anderes tun? Eine zentrale Frage zu zu diesem Thema angestrebten Überlegungen ist somit sicherlich auch: „Warum dürfen Menschen, die man nicht fragen kann, getötet werden, und warum darf denen, die darum bitten, sterben zu dürfen, nicht geholfen werden?“ Und genau aus diesem Grund widme ich mich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dieser Fragestellung in den Kapiteln dieser Thesis. Geschichtlich, rechtlich, psychologisch und ethisch werde ich mich mit den einzelnen Komponenten zu dieser Frage beschäftigen und jeweils kurz zusammenfassend feststellen, ob die betreffende Wissenschaft uns Antwort auf die Fragestellung dieser Thesis geben kann, um abschließend zu selbiger ein Fazit ziehen zu können.
 

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