Warum ist die Arbeitslosigkeit in Europa so unterschiedlich?

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GRIN Verlag, Sep 14, 2006 - Business & Economics - 31 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Arbeitsmarktökonomik, Note: 1,0, Technische Universität Berlin (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Sozialpolitik), Veranstaltung: Volkswirtschaftliches Seminar, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Europa ist ein Kontinent, der historisch gewachsen ein hohes Maß an sprachlicher und kultureller Vielfalt hervorgebracht hat. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht sind Unterschiede eher die Regel als Ausnahme. Das Anliegen der vorliegenden Arbeit ist es, die oft als „europäisches Unterbeschäftigungsproblem“ bezeichnete Situation differenziert zu analysieren. Neben einer Beschreibung der unterschiedlichen Verteilung der Arbeitslosigkeit über die einzelnen Staaten des Kontinents, steht vor allem die Suche nach Erklärungsgründen für die verschiedenen Arbeitsmarktsituationen im Vordergrund der Darstellung. Bereits im ersten Teil des Beitrags wird sich zeigen, dass die Arbeitslosigkeit in Europa keineswegs Tradition, sondern erst während der letzten 30 Jahre entstanden ist. Der allgemeine Anstieg und die zunehmend auseinander laufenden Arbeitslosenzahlen werden auf zweierlei Weise untersucht. Zum einen werden die klassischen makroökonomischen Variablen auf ihre Erklärungskraft überprüft, wobei eine Differenzierung nach Schock- und institutionellen Größen vorgenommen wird. Es wird sich jedoch zeigen, dass bei isolierter Betrachtung keine der potenziellen Ursachen in der Lage ist, die beobachtete Streuung zu erklären. Vielmehr treten unterschiedliche Interdependenzen zwischen den einzelnen Faktoren auf, die einer ausführlichen Beschreibung bedürfen. Als zweite Argumentationsgrundlage wird die Neue Ökonomische Geographie herangezogen, welche die Entstehung von Ballungsräumen theoretisch darstellt. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein noch junges Forschungsgebiet handelt, steht eine ausführliche Modellbeschreibung im Vordergrund. Auf dessen Grundlage werden verschiedene Verursachungsgrößen für die Arbeitslosigkeit hergeleitet. Natürlich wird auch diese Theorie einer empirischen Überprüfung unterworfen. Anschließend werden die gewonnenen Resultate zu den vorher gesammelten Erkenntnissen in Bezug gesetzt und hieraus einige wirtschaftspolitische Implikationen abgeleitet.
 

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Abbildung Agglomeration Agglomerationsprozess Anstieg Anteil qualifizierter Arbeitskräfte Arbeit arbeitsintensiven Sektoren Arbeitslosengeld Arbeitslosenquote Arbeitslosenunterstützung Arbeitslosigkeit in Europa Arbeitsmarkt aufgrund Ausbildungsniveau Außenhandelstheorie beiden BEISSINGER Beschäftigungsquoten BLANCHARD BONIN Demzufolge deutlich Effekte einzelnen empirischen Entwicklung der Arbeitslosigkeit Erhöhung Erklärung von Arbeitslosigkeit europäischen Ländern Faktoren forschungsintensiven Sektoren FRÖHLING führt gering Qualifizierte Gewerkschaften Gewerkschaftsmacht Ginikoeffizienten Gleichung Grenzkosten Größe Gruppen hohe Arbeitslosigkeit höhere Löhne Hysteresis ILLING Industrie Inflation innerhalb Europas Institutionelle Variablen Irland Jahre Kapitel KLÜVER Korporatismus KRUGMAN Kündigungsschutz lich Lohnforderungen Lohnnebenkosten Lohnsetzungsgleichung Makroökonomische Schocks Modellbeschreibung Modelle der NÖG Modellerweiterung durch Arbeitslosigkeit monopolistische Konkurrenz Nachfrage NAIRU natürliche Arbeitslosigkeit negativen Neue Ökonomische Geographie NICKELL niedrigen Nominallohn NUSSER OECD Ölpreisschock Portugal positiven Zusammenhang Preisaufschlag Preisniveau Produktivität Produktivitätswachstum Prozent PUGA Rang Realzinsen Region relativ rohstoffintensiven Sektoren schen Schockvariablen sinkenden Skalenintensive Skandinavischen Ländern somit Spanien Staaten stark steigender Skalenerträge Steuerprogression strukturelle Arbeitslosigkeit Stückkosten Tabelle Tatsache theoretischen Erkenntnisse Theorie tung Unemployment Unternehmen vorgestellten WENZEL Wettbewerb zentripetal zunehmend Zwischenprodukte

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