Was Hänschen Nicht Lernt, Lernt Hans Nimmermehr - Bildungschancen Im Kontext Sozialer Ungleichheit

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GRIN Verlag, 2012 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Padagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,3, Justus-Liebig-Universitat Gieen, Veranstaltung: Haushalts-und Dienstleistungswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Bildung ist eine zentrale, individuelle und gesellschaftliche Ressource des 21. Jahrhunderts (Quenzel/ Hurrelmann 2010: 13). Der Bildungsgrad eines Menschen entscheidet uber dessen Chancen auf einen guten Lebensstandard, beruflichen Erfolg, soziale Sicherheit, auf soziale, kulturelle, gesellschaftliche und politischen Teilhabemoglichkeiten sowie auf gesellschaftliches Ansehen, Gesundheit, Selbstbestimmung und Freiheit (Solga/ Dombrowski 2009: 7; Geiler/ Weber-Menges 2009: 155). Die Bereitstellung gleicher Bildungschancen fur alle Mitglieder der Bevolkerung ist folglich Voraussetzung fur soziale Gerechtigkeit in einer Gesellschaft (Geiler/ Weber-Menges 2009: 155). In Deutschland ist diese Voraussetzung jedoch nicht erfullt. Dies ist lange bekannt und durch verschiedene Studien zum wiederholten Mal nachgewiesen (Mindermann/ Schmidt/ Wippler 2012: 11). Denn in Deutschland sind soziale Herkunft und Bildungschancen stark korreliert (Geiler/ Weber-Menges 2009: 155). Mit der Geburt gelangt ein Kind in seine Herkunftsfamilie, welche uber einen bestimmten Pool an Ressourcen verfugt der schlielich einen groen Einfluss auf die Sozialisation des Kindes hat, hier beginnt die Chancenungleichheit. Institutionen der Erziehung und Bildung (Kindergarten und Schule) mit denen Kinder im Laufe ihres Lebens in Beruhrung kommen schaffen es in Deutschland meist nur unzureichend, Herkunft und Bildungschancen zu entkoppeln (Bos/ Schwippert/ Stubbe 2007: 225; Lankes 2009: 153). Der erste Teil dieser Ausarbeitung wird daher die Ursachen sozi¬aler Ungleichheit im Bil-dungsbereich betrachten und die aktuellen Situation darstellen. Als Deutschland im Jahr 2000 den "Spitzenplatz" im Bereich der Chancenungleichheit im Bereich Lesen erzielte, wurden zahlreiche Sti
 

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abhängig Arens Bartnitzky 2006 beider Projekte Bereich der Bildung Betreuungseinrichtung Bildungsabschlüssen Bildungschancen im Kontext Bildungsungleichheit Bildungswege BMBF Bruttoinlandsprodukt Chancen Chancenungleichheit im deutschen deutlich deutsche Schulsystem deutschen Bildungssystem Deutschland Ditton Dombrowski 2009 Elementarbereich Eltern Erträge von Bildungsinvestitionen Erwerbseinkommen Gesellschaft gleicher Bildungschancen Gleichheit Grund Grundschule Grundschulzeit Hadjar Hänschen nicht lernt Herkunft und Bildungschancen Herkunftsfamilie Herstellung von Chancengleichheit hohen sozialen IGLU IGLU-Studie individuellen Stärkung Investitionen Kapitalformen Kindern aus sozial Klieme Kompetenzen Kontext sozialer Ungleichheit Kopplung Kreyenfeld 2008 Krüsken kulturellem Kapital Länder langfristig lernt Hans nimmermehr Leseförderung Lesekom Lesekompetenz Leselernhelfer Marie Tolkemit Maßnahme zur Herstellung niedrigen sozialen Schichten OECD ökonomisches Kapital petenzförderung Pfeiffer PISA-Studie PISA-Studie von 2009 Primarbereich primären Herkunftseffekte Primarstufe Projekt Mentor Projekt Vorlesen Projekte zur Lesekompetenzförderung Ressourcen schulischen Schulleistungen Schwippert sekundäre Herkunftseffekte Sekundarstufe Solga sowie sozialen Herkunft sozialer Ungleichheit GRIN Sozialisation stark Stubbe Tolkemit Was Hänschen unterschiedliche unzureichend US-Dollar verschiedener Voraussetzung Vorlesen in Familien Vorschulalter Weber-Menges 2009 zudem zwei Projekte

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