Was Multiplikatoren leisten können. Verankerung und Verbreitung von "Cooperatives Offenes Lernen" in österreichischen HAKs: Analyse dreier Fallstudien an Handelsakademien

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GRIN Verlag, Sep 1, 2008 - Education - 178 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 2, Johannes Kepler Universität Linz (Institut für Pädagogik und Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn in der Arbeit von „innovativen Schulteams“ die Rede ist, dann soll dies einerseits die Tätigkeit von Schulteams unterstreichen, die für eine Verankerung und Verbreitung von Cooperativem Offenem Lernen sorgen und so Innovationen in unterschiedlichsten Formen und Dimensionen an der eigenen Schule sowie an anderen Schulen hervorrufen. So etwa Klassenratsitzungen, neue Lehr-/Lernmaterialien, wie fächerübergreifende Arbeitsaufträge, Feedbackbögen zum Arbeits- und Sozialverhalten, oder eine soziale Architektur für das COOL-Projekt. Andererseits soll es zum Ausdruck bringen, dass ausgebildete Multiplikatorenteams neben Impulsen in den Bereichen Unterrichts- und Schulentwicklung auch Innovationen schaffende Impulse im Bereich LehrerInnenfortbildung setzen. Nachdem das COOL-Multiplikatorenkonzept – gerade in einer Zeit knapper Ressourcen, aber dringlicher Schulinnovationen – ein Beispiel für eine gut und nachhaltig angelegte Bildungsinvestition zu sein scheint, sollten sozial- und bildungspolitische Maßnahmen zur Unterstützung, insbesondere mehr fortlaufende Unterstützungssysteme, zur Absicherung und Weiterentwicklung der überschulischen Multiplikationstätigkeit nicht nur weitergedacht, sondern auch in entsprechendem Ausmaß umgesetzt werden. Das Multiplikatoren-Konzept hat meiner Überzeugung nach große Potenziale. Um diese auf seinem Weg der nachhaltigen Veränderung der Schulpraxis zu realisieren, bedarf es bei seiner Planung und Umsetzung der Zusammenarbeit sämtlicher Akteursgruppen des Schulwesens, zahlreicher Begleitmaßnahmen wie Aus- und Fortbildungsveranstaltungen, Auf- und Ausbau von Netzwerken etc. als auch vielschichtiger, aufeinander abgestimmter Ressourcenzuteilung mit Unterstützungsmaßnahmen und -strukturen auf den verschiedenen Ebenen. Es braucht kurzum „ein klug orchestriertes Zusammenspiel“ (Strittmatter 2001) von Strukturen und verschiedenen AkteurInnen, wie die Analyse der Fallstudien in seiner Deutlichkeit und Differenziertheit gezeigt hat.
 

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Akademielehrgang AkteurInnen Akzeptanz Altrichter Altrichter/Wiesinger 2004 Analyse Arbeitsaufträge Befragten Bereich Cooperatives Offenes bspw Bundesland COOL-LehrerInnen COOL-Projektes COOL-Stunden COOL-Unterricht Cooperatives Offenes Lernen Diffusion Direktor E-Learning eben eigenen Schule Einflussfaktoren Eltern Elternabend Elternvertreter Entwicklung Erfahrungen Erfahrungsaustausch ersten Europäischen Sozialfonds Faktoren Fall finanzielle folgende Forschungsdesign Fullan Handelsakademie Handelsschule hemmende Bedingung Holtappels Hypothese Implementation Implementierung Implementierungsprozess Impulsschule Impulszentrum Innovation COOL Interviews jetzt jeweiligen Johannes Kepler Kapitel Klassen Klassenteam KollegInnen Kompetenzen Kontext Landesschulinspektor LehrerInnen Lehrkörper Lehrpersonen Lernen in HAKs machen Maßnahmen moodle Multiplikatoreffekt Multiplikatoren Multiplikatorenteam nachhaltig Neuerung offenen Lehr-/Lernformen Organisation Pädagogische Personen Projekt Prozess qualitative Inhaltsanalyse qualitative Interview qualitativen qualitativen Sozialforschung Rahmen Rolle Sachen COOL Sachen Cooperatives Offenes Schulen im Bundesland Schulentwicklung SchülerInnen Schulinnovation COOL schulische Schuljahr Schulleiter Schulteams sowie soziale Steyr Strukturen Tätigkeit Team Tirol überschulische Multiplikationstätigkeit unsere Unterricht unterschiedlich Unterstützung Unterstützungsstrukturen untersuchten Veränderung Verankerung und Verbreitung viel wahrgenommen weitere Weiterentwicklung zentrale Zertifizierung Zusammenarbeit

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