Was bedeutet das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ für seine Opfer und inwieweit beteiligten sich Fürsorgerinnen an dessen Umsetzung?

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GRIN Verlag, Jul 15, 2007 - Education - 27 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (Sozialpädagogik/Soziale Arbeit), Veranstaltung: Geschichte der Sozialen Arbeit, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit mit dem Thema „Was bedeutet das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ für seine Opfer und inwieweit beteiligten sich Fürsorgerinnen an dessen Umsetzung“ soll einen Überblick über das Gesetz selbst und die Bedeutung für seine Opfer herausarbeiten, sowie die Frage nach der Beteiligung der Fürsorgerinnen beantworten. Die Zeit, mit der sich die Hausarbeit vorwiegend beschäftigt, ist 1933 bis 1945. Lediglich am Anfang wird die Eugenetik vor 1933 dargestellt, um zu skizzieren welches gesellschaftliche Klima zum Thema Erbgesundheit bestand. Bei der Frage nach der Entschädigung muss auf die Zeit nach 1945 eingegangen werden. Es wird versucht das Gesetz und den Komplex Erbgesundheit ausführlich darzustellen und kurz in anverwandte Themen wie Euthanasie und Gesetzgebungen zur weiteren Rassenhygiene einzuordnen. Ausführlicher können die Themen an dieser Stelle nicht beleuchtet werden. Es wird wegen der Themenstellung fast nicht auf die Täterschaft anderer Berufgruppen eingegangen. Das Thema ist im Hauptteil in drei Gebiete unterteilt. Der erste Abschnitt geht auf Grundsätzliches ein. Hierunter fallen das Gesetz und sein Inhalt unter Heranziehung der historischen Entwicklung der Eugenetik. Ferner wird erläutert, wie es zu Diagnosen nach dem Gesetz kam. Der zweite Abschnitt des Hauptteils gilt den Opfern. Zunächst verschaffen Zahlen einen Überblick über das Ausmaß des Gesetzes, gefolgt von vier konkreten Fallbeispielen. Zum Abschluss dieses Abschnitts wird die Situation zum Thema Entschädigung skizziert. Diesem Teil wurde bewusst, im Bezug auf das gesamte Thema, eine ausführliche Darstellung beigemessen. Nur so kann das Ausmaß des Gesetzes und die Beteiligung der Fürsorgerinnen wirklich verstanden werden. Der dritte Abschnitt des Hauptteils beschäftigt sich mit der Rolle der Fürsorgerinnen. Hier wird kurz die Aufgabenverteilung bzw. der Unterschied zwischen NSV und öffentlicher Fürsorge beschrieben, wobei folglich das Augenmerk auf der Betrachtung des öffentlichen Bereichs liegt. Es werden die Fragen gestellt, welche Veränderung gab es in der Besetzung der Fürsorgeberufe und welche neuen Aufgaben kamen hinzu? Hier wird ein Beispiel einer Fürsorgerin und eines Berichtes angebracht. Die zentralen Fragestellungen der Arbeit sind einerseits die Reaktion der Fürsorgerinnen auf die neuen Aufgaben und andererseits ihre Beteilung an diesen, die als letztes im 3. Abschnitt aufgeworfen werden.
 

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