Was ist Alter(n)?: Neue Antworten auf eine scheinbar einfache Frage

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Ursula M. Staudinger, Heinz Häfner
Springer Science & Business Media, 2008 - Family & Relationships - 248 pages

Das Thema Alter und Altern mit seinen vielfältigen Aspekten, von der kontinuierlichen Zunahme der mittleren Lebenserwartung seit 1850 um etwa 3 Monate pro Jahr und der erheblichen Abnahme der Fortpflanzungshäufigkeit bis zur Gefährdung des Generationenvertrags und der Altersversorgung jüngerer Jahrgänge, wird seit einigen Jahren, wenn auch mit beachtlicher Verspätung, in der Öffentlichkeit und Politik wahrgenommen.

Die darüber kursierenden Vorstellungen entbehren nicht einer gewissen, mitunter erheblichen Einseitigkeit.

Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften hat mit der Natur- und Geisteswissenschaften übergreifenden Kompetenz ihrer Mitglieder und mit Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung, die auf dem Gebiet der Altersforschung und –fürsorge umfangreich und erfolgreich tätig ist, das Thema aufgegriffen. Der grundlegende Ansatz, die Frage nach Ursprung, Wesen, Folgen und Bewältigung des Alterns aus dem Blickwinkel aller relevanten Wissenschaften analysieren zu lassen, von der Molekularbiologie und Medizin über die Politik- und Wirtschaftswissenschaften bis hin zur Philosophie, hat sich dabei als überaus fruchtbar erwiesen.

 

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Contents

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Common terms and phrases

adulte Neurogenese aging Aktivit¨at allerdings alten Bundesl¨ander alter Menschen Altersdiskurse Alterungsprozess Alzheimer Alzheimer-Krankheit Auswirkungen Baltes beispielsweise besonders Bev¨olkerung biologischen daf¨ur dasAlter demographische Alterung Deutschland Dinkel Durchschnittsalter Ehmer Einfluss Entwicklung erh¨oht erkl¨aren Erkrankungen erst Erwachsenenalter Erwerbsarbeit Erwerbst¨atigkeit europ¨aischen F¨ahigkeit f¨uhrt f¨ur Fadenwurm Fertilit¨at finden findet fr¨uhen Frage Frauen gegen¨uber geh¨ort Gehirn Generationen Generationenbeziehungen genetische Gesellschaft gibt Gr¨unden große grunds¨atzlich h¨atte h¨aufig h¨oheren heute Hippocampus historischen Hrsg imAlter J¨ungeren Jahren Jahrhundert Jahrzehnten k¨onnen K¨orper Kempermann Kinder Kognition kognitiven Kohli Konfuzius Kr¨afte kulturellen l¨anger l¨asst Leben Lebensalter Lebenserwartung Lebensphase Lebensspanne Lebenszeit Lindenberger M¨anner m¨oglich m¨ussen Medizin mitochondrial molekulare Mortalit¨at nat¨urlich negativen Nervenzellen neuen Nervenzellen old age Oxidation oxidative stress Personen Perspektive Ph¨anomene Plastizit¨at politischen Population positive prim¨ar Proteine Psychology R¨uckgang Resveratrol Ruhestand Seneszenz sowie sozialen sp¨ater st¨arker Stabilit¨at Stammzellen Staudinger stem cells tats¨achlich Telomerase unserer unterschiedliche Ver¨anderungen Verj¨ungung viele w¨ahrend w¨are w¨urde weniger Zellen zellul¨arer Zellzyklus zun¨achst zunehmend

About the author (2008)

Prof. Ursula M. Staudinger studierte Psychologie an der Universität Erlangen und der Clark University, Massassuchetts, USA. Nach der Habilitation (1997) an der Freien Universität Berlin war sie Projektleiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und hatte dann eine Professur für Entwicklungspsychologie der Lebensspanne an der TU Dresden inne. Seit Oktober 2003 ist sie Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Dekanin des dortigen Jacobs Center on Lifelong Learning und Institutional Development. Ihre Forschungsinteressen liegen in der Erforschung von Reserven und Potentialen lebenslanger Entwicklung, Altern und Produktivität, intergenerationelle Beziehungen, die Entwicklung von Lebenseinsicht, Lebensgestaltung und Weisheit über die Lebensspanne. Sie ist eine gefragte Expertin in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik; so hat sie z.B. Deutschland bei den Beratungen um den neuen Weltaltenplan der UN vertreten und ist Senior Fellow des Max Planck International Research Network on Aging (MaxNet Aging).
Autorin u.a. der Bücher: Understanding Human Development (2003 mit Co-Autor U. Lindenberger). A Psychology of Human Strength (2003 mit Co-Autorin L. Aspinwall).

Prof. Heinz Häfner studierte Medizin, Philosophie und Psychologie. Nach Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Neurologie Habilitation und Berufung auf den Lehrstuhl für Psychiatrie. Planung, Gründung und Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, eines außeruniversitären nationalen Forschungsinstituts, das als Stiftung des öffentlichen Rechts mit der Universität Heidelberg eng verbunden ist. 25 Jahre Sfb-Forschung, Mitglied des Advisory Committee for Biomedical Research der WHO, des Wissenschaftsrats und vieler nationaler und internationaler Forschungsgremien, Beratung mehrerer Staaten und Städte in Aufbau und Organisation von Diensten für die seelische Gesundheit. Forschungsleistungen auf dem Gebiet der psychiatrischen Epidemiologie, besonders bei affektiven, schizophrenen und Alterserkrankungen.
Autor u.a. der Bücher: Psychische Gesundheit im Alter (1986). Gustav Fischer, Stuttgart. Das Rätsel Schizophrenie (2003, 3. Aufl.), CH Beck, München.